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global denken - lokal handeln.

Kurz und knapp :

Politik in Schlagzeilen - Eine persönliche Einschätzung

Berlin 1: Wo ist Köhler und was will er uns sagen?
Berlin 2: Was ist denn das für eine Koalition aus schwarz und gelb und wo führt sie uns hin? Schlimmer war es nimmer.
CDU und Merkel: Von Helmut Kohl (80) lernen heißt – Aussitzen und immer unverbindlich bleiben.
CDU und Rüttgers: Der Mann mit der gespaltenen Zunge. In Berlin dafür – in Düsseldorf dagegen. Konnte gegen Bares gebucht werden.

FDP: Ohjeohje. Westerwelle außer Rand und Band. Nach Sprachlosigkeit überwiegt jetzt das Entsetzen über den Selbstdarsteller. Es wird von Umfragetief zu Umfragetief peinlicher.
SPD 1: Sigmar Gabriel gewinnt an Statur und öffentlicher Anerkennung
SPD 2: Hannelore – Ein KRAFT-Paket. Gewinnt die Umfragen – muss aber am 9. Mai die Landtagswahl gewinnen
CDU-Dorsten/FDP-Dorsten: Beide sind abgetaucht als die Forderung nach Aufgabe der Hauptschulen (keine Nachfrage mehr) aus Düsseldorf aus dem eigenen Lager eintrudelte.
SPD-Dorsten: Darf sich jeder auf Johannes Rau berufen? Ja. Aber nicht Jürgen Rüttgers. Das konnte bewiesen werden
SPD-Rhade: Unser Mittelpunkt kann noch lebens- und liebenswerter gestaltet werden. Jeder kann mitmachen. Eine Aktion für die Zukunft.

Versprechen wird eingefordert

Immer wieder wurden im Wahlkampf CDU und Bürgermeister mit dem Vorwurf konfrontiert, die Bürgerbeteiligung zu vernachlässigen. Eine Besserung wurde versprochen. Mindestens 3 Mal wurde öffentlich zugesagt, eine Lösung, die den Bezirksausschüssen (1975 bis 1998) nahe kommt, umzusetzen.
3 Mal?
1. Bürgerforum Rhade am 26. Februar.
2. Podiumsdiskussion des Seniorenkreises
3. Podiumsdiskussion der örtlichen Presse
Jetzt muss aber auch gehandelt werden. Wir erwarten eine sofortige Umsetzung.

Die am Rande leben….

Mehrfach haben wir beklagt, dass Rhade stiefmütterlich behandelt wird. Dorsten ist weit weg und unser Dorf liegt am äußersten nordwestlichen Rand der Stadt. Betrachten wir mal unsere Lage aus Sicht der Kreisstadt Recklinghausen. Auch Randlage. Tief im Westen……
Ach so, da gibt’s ja noch den Regierungsbezirk Münster. Wenn der Präsident nach Rhade blickt, dann muss er sich ganz weit aus dem Fenster lehnen, um weit im Süden unser Dorf zu erahnen. Randlage aus seiner Sicht.
Plötzlich wird mit Worten gekämpft. Wir wollen Mittelpunkt sein!
„Wir wollen nicht zu denen gehören“, sagen die einen.
Und die anderen halten dagegen: “Wir wollen, dass alles so bleibt“.
Worum geht es eigentlich bei der Diskussion? Um eine Verwaltungsreform.
Regierungsbezirk Münster oder Regierungsbezirk Ruhrgebiet.
Entscheidend ist, dass unsere Randlage bleibt. Egal wo der Regierungspräsident seinen Verwaltungssitz hat.
Also sollten wir uns darauf konzentrieren, hier vor Ort mit direktem Engagement Verbesserungen zu erzielen. Ein Regierungspräsident Münster hat uns bisher noch nie direkt dabei geholfen. Und von einem Regierungspräsidenten Ruhrgebiet ist auch nicht mehr zu erwarten. Außer, wir sagen laut und klar, wer wir sind und was wir wollen.

Erinnerung

Anklagend blicken uns die dunklen Fensterhöhlen der Molkerei Borgmann an.
Fehlende Buchstaben wirken wie vergossene Tränen.
So als ob das Gebäude sagen will: "Was ist nur aus mir geworden"?
Die Molkerei war mehr als nur ein guter Arbeitgeber für viele Rhader.
Hier pulsierte das Leben. Jetzt sollen Senioren hier ein neues Zuhause
finden. Natürlich besser als der zuletzt trostlose Leerstand.
"Kreativ" heißt es gleich zweimal am Bauzaun. Etwas lieblos.
Wir werden sehen.

 

Die Geschichte vom Abschreiben und Abkupfern

Die Rhader SPD sagt, was nicht in Ordnung ist.
Die örtliche CDU sagt das auch.
Aber erst nach der SPD.
Die Rhader SPD macht Verbesserungsvorschläge.
Öffentlich.
Der Bürgermeister (CDU) freut sich, antworten zu können.
Die örtliche CDU fordert jetzt auch Verbesserungen.
Aber erst nach der SPD.
Der Bürgermeister (CDU) lädt zum Bürgerforum ein.
Er kennt aber nur 3 Themen für Rhade.
Die Rhader SPD sagt, was alles gemacht werden muss.
Öffentlich.
Die CDU will das jetzt auch.
Sie ist wieder zu spät dran.
Der Bürgermeister (CDU) wird versuchen, alle Themen zu seinen zu machen.
Das hat er immer so gemacht.
Die SPD freut sich über jede Idee, die gut für Rhade ist.
Die SPD ist aber gegen blinden Aktionismus.

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