Das Vorbild und sein Nachfolger. Willy Brandt und Martin Schulz. Foto: spd.de Gesellschaft Willy Brandt - Eine Erinnerung zum 25. Todestag

Auch heute noch ein Vorbild, nicht nur für die SPD 

8. Oktober 1992. Trauer in Deutschland und der Welt. Willy Brandt ist gestorben. Ein Politiker und Sozialdemokrat, der eine ganze Generation politisierte. Etwas, was heute schmerzlich vermisst wird. Martin Schulz, amtierender SPD-Vorsitzender erinnert in einer beeindruckenden Rede an „Willy“. Wir veröffentlichen nur die Überschriften seines Vortrags, die für sich sprechen. Die gesamte Rede ist auf www.spd.de eingestellt.

  • Wir leben in einer Zeit, die nach Antworten schreit
  • Willy Brandt war ein Mensch, der früh erkannt hat wie wichtig das Internationale für das Wohle seines eigenen Volkes war
  • „Wo Hunger herrscht, ist auf die Dauer kein Friede“
  • "Ein guter Deutscher kann kein Nationalist sein."
  • "Die SPD muss die herausragende Europa-Partei in Deutschland sein."
  • Wir müssen für unsere Prinzipien kämpfen und nicht für feingeschliffene Positionspapiere
  • Für Werte kämpfen, auch wenn nicht alle sie teilen
  • „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer."

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.10.2017

 

Dienstflagge Österreich. Bild: Wikipedia Wahlen Österreich: Zu Kurz gesprungen?

Der Ruck nach rechts wird gesellschaftsfähig

Die Wahlen der letzten Jahre haben auch bei uns gezeigt, dass es einen rechten Rand gibt, der die 5%-Hürde inzwischen locker überspringen kann. Nun sitzen gewählte Abgeordnete in unseren Parlamenten, die nationalistisch, teils rassistisch denken und handeln. Sie zündeln, hetzen und geben den Biedermann. Kurz, sie sind eine Gefahr für unsere pluralistische Gesellschaft und unsere freiheitliche Demokratie. Kurz – hier können wir jetzt den Schlenker nach Österreich einleiten. Kurz wird neuer Kanzler von Österreich. Geschafft hat er es, weil er die Rechten rechts überholt hat, die aber auch gestärkt aus der Wahl am Sonntag hervorgegangen sind. „Österreich zuerst“, so lassen sich die Wahlkampagnen der Rechtsparteien zusammenfassen. Das wird Auswirkungen haben. Nicht nur in unserem Land, sondern besonders in Europa. Wer aber glaubt, dass ein neuer Nationalismus rechts von der Mitte Zukunft hat, ist zu KURZ gesprungen.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 18.10.2017

 

Das Lippe Polder Projekt hat nach dem Aufbau die Bürger magisch angezogen. Das ist das Ziel auch für Maria Lindenhof Allgemein Stadtkrone - Eine Idee, die Dorsten reicher machen kann

Mit Kreativität „Maria Lindenhof“ zum lebendigen Bürgerpark entwickeln

Marion Taube hat einen Stein ins Wasser geworfen. Die Wellen, die sich nun kreisförmig ausbreiten, sollen in den 11 Stadtteilen Dorstens ankommen und zum Mitmachen anregen. Der Stein symbolisiert den Ort, um den es geht. Es ist eine Parklandschaft mitten in unserer Stadt, die trotz der privilegierten Lage zwischen Lippe und Kanal, eher ungenutzt und vergessen vor sich hin schlummert. Maria Lindenhof, geschichtsträchtig, mit großem Aufwand angelegt, dann aber in den Dornröschenschlaf versunken. Ein Projekt, das ein lebendiges kulturelles Alleinstellungsmerkmal der Lippestadt werden kann, wenn die Wellen der bestechende Idee der Initiatorin die Bürger erreicht. Der Begegnung- oder auch Bürgerpark soll nämlich nicht aus der Schublade kommen, sondern von den Bürgern Zug um Zug selbst entwickelt werden. Bürgerbeteiligung wird also ganz groß geschrieben.

Wir werden ab heute über das Projekt Stadtkrone berichten und zum Mitmachen anregen. Marion Taube hat mit ihren bisherigen Dorstener Aktionen, die bewusst zeitlich begrenzt waren, gezeigt, was auch hier unter dem Begriff „Kultur für alle“ möglich ist. Die „Anstiftung zur Stadtentdeckung“ (2013) und das 70 Tage-Projekt „Lippe-Polder-Park“ (2015) sind noch in bester Erinnerung. Dorsten kann also kulturell viel reicher werden. Und zwar dauerhaft. Das ist nur möglich und erfolgreich, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden, mitentwickeln und mitmachen können. Die erste Steinwurfwelle ist in Rhade angekommen.

Eigener Bericht auf Grundlage des DZ-Interviews „Der Bürger hat die Krone auf“ am 14.10.2017

Veröffentlicht am 17.10.2017

 

Landespolitik SPD-Niedersachsen: Geht doch!

Danke Stephan Weil

Die SPD hat die Landtagswahl gewonnen. Und zwar deutlich. Dennoch wird es keine rot-grüne Koalition mehr geben, weil die Grünen zuviel verloren haben. Große Koalition mit einem Juniorpartner CDU? Nicht unmöglich. Jetzt heißt es für die Sozialdemokraten aber erst einmal das gute Gefühl, auch Wahlen gewinnen zu können, zu genießen. Wird fortgesetzt.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 15.10.2017

 

Stephan Weil. Ministerpräsident Niedersachsens. Er hätte es verdient, wiedergewählt zu werden Landespolitik Heute blicken wir gebannt nach Niedersachsen

Kann die SPD den Negativtrend bei Wahlen beenden?

Das war bisher ein schwarzes Jahr für die Sozialdemokraten. Mehrere Landtagswahlen und die Bundestagswahl wurden deutlich verloren. Heute können die Niedersachsen mit dem Wahlzettel beweisen, dass der Trend gegen die SPD beendet ist. Und die Aussichten sind nicht schlecht. Dass überhaupt jetzt gewählt werden muss, ist einer Grünen-Abgeordneten „zu verdanken“, die plötzlich die rot-grüne Koalition mit Stephan Weil (SPD) als Ministerpräsident verlassen hat und zur CDU wechselte. „Charakterlos“ ist nur ein harmloses Urteil, das über die Verursacherin der Landtagswahl außerhalb der Reihe gefällt wird. Um 18 Uhr werden wir, nach der ersten Prognose wissen, ob sich der unglaubliche Einsatz der vielen ehrenamtlichen SPD-Aktivisten gelohnt hat und Stephan Weil seine begonnene Arbeit als Ministerpräsident weiterführen kann. Das wäre gut für Niedersachsen und gut für die gesamte SPD, die so dringend ein Erfolgserlebnis benötigt.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 15.10.2017

 

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