Ortsverein 50 Jahre SPD-Rhade – Wir werfen einen Blick in die Jubiläumszeitung

Wir für Rhade (1978)

Erste Tempo 30-Zone in Stuvenbergsiedlung

Es war die SPD-Landesregierung, die den Städten vorschlug, Tempo-30-Zonen in

Wohngebieten zu errichten, um mehr Sicherheit zu erzielen und Erfahrungen darüber zu sammeln. Die Rhader SPD hat diese Empfehlung sofort aufgegriffen und im Bezirksausschuss dafür geworben. Mit Dr. Bals, dem damaligen Kämmerer der Lippestadt, hatte die Rhader SPD einen wichtigen Unterstützer gewonnen. Er stellte, nachdem der Bezirksausschuss einen einstimmigen Beschluss gefasst hat, den entsprechenden Förderantrag für die Siedlungsstraße Am Stuvenberg. Mit Fahrbahnmarkierungen, Baumpflanzungen, Beschilderungen und einer Aufklärungsaktion sollte so eine Verkehrsberuhigung in einer reinen Wohnsiedlung erreicht werden. Erfolgreich, wie wir heute wissen. Das Beispiel Rhade wurde zum Vorbild für die gesamte Stadt Dorsten.

 

Die Rhader SPD-Vorsitzenden

• Günter Finke von 1969 bis 1972

• Helmut Ruprecht von 1972 bis 1973

• Günter Finke von 1973 bis 1974

• Werner Sander von 1974 bis 1977

• Peter Kernbach von 1977 bis 1978

• Alfred Zeien von 1978 bis 1979

• Peter Kernbach von 1980 bis 1984

• Dirk Hartwich von 1984 bis 1996

• Egon Volkmann von 1996 bis 1998

• Michael Jäger von 1998 bis 2002

• Hans-Willi Niemeyer von 2002 bis 2016

• Christoph Kopp von 2016 bis heute

Veröffentlicht am 14.10.2019

 

Umwelt RWE: Vom Schmuddelkind zum Saubermann?

Wir sollten nicht alles glauben – Sonntagsgedanken aus Rhade

 

Gut sieht sie aus. Sogar sehr gut. Ihr Blick ist offen. Ihre langen, rotblonden Haare wehen im Wind. Das ist die Botschaft. Das Model wurde von RWE ins Werbebild gerückt, um uns ins „erneuerbare Zeitalter“ mitzunehmen. Die im Hintergrund erkennbaren Windkraftanlagen wirken unterstützend für eine Kampagne, die ruhig mal kritisch hinterfragt werden darf.  RWE steht nämlich plötzlich für „sauberen, sicheren und bezahlbaren Strom“, so der Anzeigentext. RWE? Da war doch was. Da waren Atomkraftwerke. Der Vertrag lautete: Wir nutzen die staatlichen Subventionen in Milliardenhöhe um sauberen Strom zu produzieren und vom Verkauf Rücklagen zu bilden, um die sichere Endlagerung des Atommülls zu gewährleisten. Theoretisch. Praktisch wurden die Milliarden-Subventionen eingesackt, der Verkauf des Stroms lies die Kassen klingeln, Spitzengehälter, besonders in der Vorstandsetage wurden bewilligt – nur die Rücklagen reichten nicht aus, um die „ausgebrannten“ Kraftwerke zurückzubauen und den Müll sicher endzulagern. Als das klar wurde, musste ein Deal her. Der Staat musste als Retter mit nochmals Milliarden Euro einspringen. Der Staat, das sind wir. Die Milliarden sind nämlich Steuergeld. RWE will uns nun weismachen, dass ein neues „Zeitalter“ angebrochen ist. „Wer glaubt, wird selig“, so der Volksmund, der nicht vergisst, der nicht vergessen darf, dass die wahre RWE-Botschaft lautet: Wir drehen uns nach dem Wind und kassieren weiter kräftig ab.

Veröffentlicht am 13.10.2019

 

Allgemein Was wir wollen

Eine Dorstener Erklärung wird gesucht – 2 Vorschläge aus Rhade

  1. Dorsten, das sind fast 80.000 Einwohner. Dorsten sind wir alle gemeinsam. Wir sind freundlich zueinander. Wir tolerieren uns gegenseitig. Wir helfen uns untereinander. Wir sind füreinander da. Wir klagen nicht ausschließlich über die marode Finanzausstattung der Lippestadt. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Wir knüpfen ein Dorstener Netzwerk, das uns alle trägt. Wir sind kreativ und ideenreich. Wir bauen unseren Lebensmittelpunkt gemeinsam.
  2. Ich will bei der Wahrheit bleiben. Ich will mich keiner Ungerechtigkeit beugen. Ich will frei sein von Furcht. Ich will keine Gewalt anwenden. Ich will in Jedem zuerst das Gute sehen.

Anmerkung: Text 1 wurde der Jubiläumszeitung „50 Jahre SPD-Rhade“ entnommen und entsprechend für Dorsten angepasst. Text 2 wird Mahatma Gandhi zugeschrieben. Gefunden in einer Leserzuschrift an die Wochenzeitung DIE ZEIT

Veröffentlicht am 12.10.2019

 

Ortsverein 50 Jahre SPD-Rhade – Wir werfen einen Blick in die Jubiläumszeitung

Rhade wäre beinahe Zechenstandort geworden

Als die Planung und der Bau der Autobahn A31 auch die Rhader Bürger dauerhaft beschäftigte, machte eine Information die Runde, die zusätzlich aufschreckte. Der Eschweiler Bergwerksverein verfügte auf nördlich gelegenem Rhader Gebiet über Flächen, die für den nordwärts wandernden Kohleabbau bedeutsam waren. Die A31 wäre für die Erschließung und den Bau eines Rhader Zechenstandorts wichtig gewesen. Ein Schreiben des Eschweiler Bergwerksvereins, datiert vom 16. August 1976, erreichte die Dorstener Verwaltung und die politischen Gremien. Die Forderung: Die Straßenplanung im Zuge des A31-Baus mit dem Zechenbetreiber

abzustimmen. Der Bergbau und der Eschweiler Bergwerksverein sind heute Geschichte.

 

1978 – 1. Rhader Kultur- und Infowoche der Rhader SPD

Das Programm in einer Woche !!!:

  • Live-Rockkonzert auf dem Schulhof der Urbanusschule
  • Seniorennachmittag in der Gaststätte Nienhaus
  • Bürgerversammlung in der Gaststätte Kolde Becke
  • Live-Folkmusik an der Endelner Schule
  • Willi Weiland informiert über Chile im Jugendheim
  • Tanzabend im Gasthaus Pierick
  • Großes Kinderfest auf dem Bolzplatz Am Stuvenberg.

Veröffentlicht am 11.10.2019

 

Ortsverein Heute: SPD-Rhade trifft sich

Auf welche Fragen werden Antworten gesucht?

  • Wer soll die SPD künftig als Doppelspitze führen?
  • Welche Reaktionen liegen über die Jubiläumszeitung vor?
  • Wer macht bei der geplanten „Tour de Buur“ in Rhade und Lembeck mit?
  • Sind wir schon optimal auf die im nächsten Jahr stattfindende Kommunalwahl vorbereitet?
  • Was brennt uns in Rhade noch unter den Nägeln?

Neugierig geworden? Wir treffen uns heute um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick, um gemeinsam Antworten zu finden. Christoph Kopp, Vorsitzender würde sich über eine gute Beteiligung von Mitgliedern und Interessenten freuen.

Veröffentlicht am 10.10.2019

 

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