Kommunalpolitik Dorsten tut was für Kinder - aber nicht für alle

Der Kulturrucksack und die Ungerechtigkeit in unserer Flächenstadt

Kulturelle Bildung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Deswegen fördert das Land NRW seit Jahren mit dem sogenannten Kulturrucksack entsprechende kommunale Initiativen, die die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendlichen so früh und so weit wie möglich öffnen sollen. Es ist gut, dass unsere Stadt sich an der Aktion beteiligt und tolle Initiativen vor Ort initiiert und finanziell unterstützt. Unverständlich ist aber, dass der Blick im zuständigen Amt für Schule und Weiterbildung nicht über die Stadtmitte hinausgeht. Mehrfach ist von der Rhader und Dorstener SPD angeregt worden, dass die Wanderung mit dem Kulturrucksack neue Wege suchen muss, die zum Beispiel auch nach Rhade führen. Nur so ist dem Ziel, alle Kinder und Jugendliche zu fördern, näher zu kommen.Ein Blick in das diesjährige Programm zeigt aber, dass im Rathaus anscheinend der Kompass verlegt wurde. Rhade steht nämlich (wieder) nicht auf dem Programmzettel der Stadt. Bevor jetzt (wieder) der städtische Einwand kommt, keine Kooperationspartner vor Ort gefunden zu haben, wiederholen wir (wiederholt) unsere Forderung, dass dann mit besonderen Aktivitäten gegengesteuert werden muss. Abschließend zitieren wir nochmals das Landesprogramm NRW, das mit der Überschrift „Zugang zur reichen Kulturlandschaft fördern“, Klartext gegenüber den Kommunen spricht: Ziel des landesweiten Vorhabens ist es, allen Kindern und Jugendlichen kostenlose oder deutlich kostenreduzierte kulturelle Angebote zu eröffnen. Dieser Appell wird auch der SPD-Fraktion im Stadtrat, der Stadtverwaltung, dem Bürgerforum Rhade und der Presse zugestellt. Wir werden weiter daran erinnern, dass Rhade ein Teil Dorstens ist und daher auch gleichberechtigt behandelt muss.

Eigener Beitrag auf Grundlage eines aktuellen Berichts in der DZ. In kursiv gestellter Schrift wird das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft zitiert.

Veröffentlicht am 13.07.2020

 

Allgemein „Muss nur noch kurz die Welt retten ....“

Sonntagsgedanken aus Rhade

Nachrichten aus aller Welt. Katastrophennachrichten. Seit Monaten. Mehr als beunruhigend. Weit und breit nicht erkennbar, wer da etwas zum Besseren verändern kann. Ein deutscher Musiker textet passend:

Muss nur noch kurz die Welt retten

Die Zeit läuft mir davon

Zu warten wäre eine Schande für die ganze Weltbevölkerung

Ich muss jetzt los, sonst gibt's die große Katastrophe

Merkst du nicht, dass wir in Not sind?

Blicken wir über den großen Teich nach Südamerika und die USA. Blicken wir  nach Moskau und Peking. Blicken wir nach Nordkorea und Afrika. Vergessen wir nicht das Drama in Syrien. Es sind immer Katastrophen, die von Menschen gemacht werden/wurden. Internationale Organisationen wie beispielsweise die UN, die EU, die WHO, bisher Garant für ein bisschen globale Humanität und Hilfsbereitschaft, mutieren zu Papiertigern. Appelle und Resolutionen verpuffen. Sogenannte Geberkonferenzen sind Ausdruck des schlechten Gewissens. Der deutsche Sänger Tim Bendzko hat mit seinen fünf Liedzeilen den Regierungen in über 200 Staaten auf unserem Erdball das rettende Zukunftsprogramm geschrieben. Wann hören sie, wann hören wir, endlich zu?

DH

Veröffentlicht am 12.07.2020

 

Ortsverein Corona und die Kommunalwahl: Rhader SPD will alle Bürger erreichen

Beratungen anfangs in bedrückender Atmosphäre

Nacheinander treffen die Mitglieder der Rhader SPD im Gasthaus Pierick ein. Alle mit vorgeschriebenem Mund- und Nasenschutz, alle auf gehörigem Abstand. Christoph Kopp, Vorsitzender der örtlichen Sozialdemokraten hatte zur monatlichen Sitzung eingeladen. Auf der Tagesordnung die Kommunalwahl am 13. September. Dennoch, es ist nichts wie sonst. Der Abstand verhindert Nähe. Nähe, die erforderlich ist, um in guter Grundstimmung auch besonders kreativ zu sein. Und Kreativität ist gefragt, um in Coronazeiten eine erfolgreiche Wahlkampagne zu starten. Sehr hilfreich war eine vorangestellte Wahlanalyse über Rhade und Dorsten auf Grundlage der letzten Kommunal- und Europawahl. Überdeutlich erkannten die Teilnehmer, dass es am 13. September allein deswegen sehr schwierig sein wird die bisherigen Ratsmandate zu verteidigen, weil neue Gruppierungen und Parteien vom zu „verteilenden Kuchen“ etwas abhaben wollen. „Wir müssen uns auf besondere Aktivitäten und Aktionen konzentrieren. Nur so können wir den Wählerinnen und Wählern hier aufzeigen, dass die Rhader SPD seit 50 Jahren kontinuierlich vor Ort aktiv ist“, so ein Diskutant in seinem Fazit. Und ergänzend: „Wir brauchen weder eine Spaßpartei, noch Populisten von rechts, noch weitere Aktivisten, die bisher in Rhade durch persönliche Abwesenheit geglänzt haben, und zu Wahlen nur mit Plakaten ihr Nichtstun kaschiert haben.“  Christoph Kopp sammelte alle Ideen, die in Kürze als Grundlage für eine völlig neue SPD-Rhade-Kampagne zur Kommunalwahl genutzt werden sollen. Die bedrückende Anfangsatmosphäre wich dann doch einer positiveren Erwartungshaltung im Hinblick auf den 13. September.

Veröffentlicht am 11.07.2020

 

Bundespolitik Außenansichten - heute: Die FDP und ihr Vorsitzender

Vom Hoffnungsträger zum Problemfall

Christian Lindner ist ein begnadeter Selbstdarsteller. Er hat es mit Kreativität und geschliffenen Reden ganz nach oben geschafft. Respekt und Anerkennung erhielt er besonders für seine Leistung, die FDP nach Philipp Rösler, der Eine oder Andere erinnert sich, wieder in den Bundestag „geführt“ zu haben. Das Schulterklopfen und das Werben um die Liberalen als möglicher neuer Koalitionspartner der Union , hat ihn aber übermütig werden lassen. Die Bodenhaftung war noch nie sein Ding, aber das Schweben und Träumen über den Wolken hat in verführt, gravierende politische Fehler zu begehen. Die Folge: ein Absturz in ungeahnte Niederungen. Sein Kompass ist ihm abhanden gekommen. Die FDP, sprich Christian Lindner, weiß entweder immer alles besser, oder ist dagegen. Plötzlich steht er sogar innerparteilich in der Kritik. Die Schlinge liegt bereits um seinen Hals, noch findet sich aber keiner, der der Königsmörder werden will. So wird der Nochvorsitzende, pfeifen die Spatzen bereits von den Dächern, seine Generalsekretärin als erstes Bauernopfer präsentieren. Christian Lindner „hat Flasche leer“. So der Fußballphilosoph Trappatoni. Und damit liegt er mal wieder goldrichtig.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 10.07.2020

 

Kommunalpolitik Pättken Rhade: Es hat sich was getan

Rhader SPD-Hinweis zeigt Wirkung - Aus Ankündigung muss jetzt auch Umsetzung werden

Gestern wurde der in die Kritik geratene Weg freigeschnitten. Wir berichteten am 05.07.auf dieser Seite.  (Foto). Dank an die Verwaltung für diese Sofortmaßnahme. Dank auch an die Dorstener Zeitung, die berichtete und ergänzend recherchiert hat. Besonders die Einschätzung der Verwaltung, „den in der Tat sehr schönen Weg so auszubauen, dass es zu keinen Einschränkungen kommt“, findet sicherlich die Zustimmung aller Rhader. Wenn aber weiter in diesem Zusammenhang die Verwaltung äußert, dass im Rahmen des geplanten Dorfentwicklungsprogramms dazu Gespräche geführt werden sollen um die Grundstücksfragen zu klären, dann fordert das zu folgendem Hinweis geradezu heraus: „Mehrfach wurde unter anderem im Bezirksausschuss Rhade/Lembeck diese Wegeproblematik aufgezeigt und Vorschläge präsentiert. Der Tenor lautete, dass diese wichtige Wegeverbindung nur so ausgebaut werden darf, dass sie ausschließlich Fußgängern und Radfahrern dient. Ausdrücklich auszuschließen sei, dass durch die Hintertür ein Straßenausbau für den motorisierten Rhader Quellverkehr entsteht. Der Bezirksausschuss Rhade/Lembeck wurde 1975 im Zuge der kommunalen Neuordnung gebildet und 1998 eingestellt. Das heißt, dass das anscheinend ungelöste Problem der Grundstücksfragen seit fast 50 Jahren bekannt ist.“ Dieser Hinweis soll nicht als billiges Nachkarten verstanden werden, sondern motivieren, jetzt nach der positiven Ankündigung auch parallel die Umsetzung einzuleiten.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.07.2020

 

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Termine

Jeden 2. Donnerstag im Monat, in der Gäststätte Pierick 18:30 Uhr.

 

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
michael.gerdes(at)bundestag.de