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Ortsverein

Das erste Team vor dem Probesammeln - noch gut gelaunt.

Überraschung: (Ein gelungener Aprilscherz)
SPD-Rhade kooperiert mit Mc Donalds

Völlig überraschend hat der SPD-Ortsverein Rhade einen finanziell gut dotierten Kooperationsvertrag mit dem Fast-Food-Betreiber an der Autobahn im nördlichen Dorsten geschlossen.
Überraschend deshalb, weil die örtlichen Sozialdemokraten seit Jahren den Betreiber des Schnellrestaurants kritisieren, nicht genug für die Sauberkeit in der nächsten Umgebung des Betriebes zu tun. Tatsächlich findet sich Verpackungsmüll immer wieder im Bereich der Autobahnauffahrt und der Wirtschaftswege rund um Rhade.

Bestandteil des Vertrages ist, dass die SPD-Mitglieder jetzt selbst tätig werden. Ausgerüstet mit Schutzkleidung des Imbissbetriebes, jedoch ohne das auffällige Logo, schwärmen die Sozialdemokraten mindestens zwei Mal in der Woche aus, um für ein sauberes Rhade zu sorgen. „Das bringt einen 4-stelligen Eurobetrag pro Anno in unsere Kasse“, schwärmt Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender.
Sorge, dass sich nicht genug Helfer aus dem eigenen Lager finden, hat Niemeyer nicht. „Wir zahlen ja für jeden eine so genannte Aufwandsentschädigung, die in Höhe des politisch geforderten Mindestlohnes liegt“.
Kritik an dem Vertrag kommt aber vom politischen Gegner.
Susanne Fraund, Grüne: “Eine saubere intakte Landschaft gehört zum Bereich Umweltschutz. Das ist unser Thema. Wenn die SPD glaubwürdig bleiben will, muss sie uns mindestens an der Arbeit beteiligen“.
Und Tobias Stockhoff, Chef der Dorstener CDU kann seine Enttäuschung nicht verbergen, selbst Partner von Mc Donalds geworden zu sein. „Hier ist uns die SPD deutlich zuvor gekommen“.
Von Mc Donalds selbst gibt es keine offizielle Stellungnahme. Nur: „Wir haben, wie heute überall üblich, einen befristeten Vertrag über 12 Monate mit einem Partner auf Zeit abgeschlossen. Danach sehen wir weiter“.

 
 

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