1. Rhader SPD-Stammtisch mit viel Engagement

Ortsverein

Wahlbeteiligung macht Sorge

Eine Gesprächsrunde, initiiert von der Rhader SPD, um die aktuellen Probleme in Politik und Gesellschaft ohne feste Tagesordnung zu diskutieren, hatte Premiere. Ein Themenblock: Die Bürgerschaftswahl in Bremen. Hier ging es aber nicht nur um das Abschneiden der Parteien, sondern in erster Linie um die niedrige Wahlbeteiligung von 50%. „Eine Katastrophe für unsere demokratischen Strukturen“, so ein Diskutant. An der Suche nach Lösungswegen beteiligten sich alle Anwesenden überaus lebendig. „Einen Königsweg zur schnellen Veränderung gibt es wohl nicht“, so das Fazit des Vorsitzenden Hans-Willi Niemeyer. Klar war aber der Runde, dass gute politische Ergebnisse (Mindestlohn …) und bestens formulierte Absichtserklärungen (Parteiprogramme) nicht ausreichen, um eine Trendwende herbeizuführen. „Ohne charismatische Persönlichkeiten geht es nicht“, so die einhellige Meinung. Interessante Anmerkung aus der Runde: Die Strategie der FDP (Bremen), auf junge, blonde, gut gelaunte Frauen zu setzen, mag für die 5%-Hürde reichen, nicht aber für eine seriöse und zukunftsausgerichtete Politik.

 
 

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