50 Bürgerinnen und Bürger erarbeiten Leitziele für Dorsten

Gesellschaft

3 Rhader sind dabei

Es begann mit einem Wochenendworkshop und endete gestern vorläufig mit einstimmig verabschiedeten Leitzielen. Wie soll Dorsten im Jahr 2030 aussehen? Grauer, älter, bunter! An dieser Wahrheit kommt keiner vorbei.
Heidrun Römer, Norbert Hörsken und Dirk Hartwich aus Rhade waren, unabgesprochen, unter den freiwilligen Teilnehmern eines außergewöhnlichen „Nachdenk-Treffens“, das von der Stadtverwaltung angeregt und organisiert und von der Bertelsmannstiftung moderiert wurde.
In Dorsten werden wir gemeinsam bis 2030 …,

so beginnt jeder Absatz der 9 erarbeiteten Leitziele. Sie werden in einem Bürgerforum in Kürze vorgestellt und dann dem Rat zur weiteren Abstimmung vorgelegt.
Dann beginnt die eigentliche Umsetzung. Stück für Stück und kontinuierlich.
„Wir wollen kein Schubladenpapier, sondern einen „atmenden“ Handlungsauftrag, der nur gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern funktionieren wird“, so ein Teilnehmer abschließend.
Der rote Faden der Leitlinien:
Wir wollen gemeinsam bis 2030,

- einen generationenübergreifenden Lebensraum schaffen
- ein Miteinander, das geprägt ist von Solidarität und Toleranz
- eine Teilhabe aller Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft
- dass das freiwillige Engagement gefördert und anerkannt wird
- ein Lernen für alle Generationen und Kulturen ermöglichen
- eine Stadt gestalten, in der sich alle Generationen wiederfinden
- eine technische, soziale und kulturelle Infrastruktur aufbauen
- ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum für alle bereit stellen
- jedem einen Arbeitsplatz nach seinen individuellen Fähigkeiten anbieten

 
 

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