Wunsch und Wirklichkeit - Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Bundespolitik

Das Dilemma einer engagierten Partei

Die Enttäuschungen sind immer vorprogrammiert. Vor der Wahl wird aufgeschrieben, was im Falle des Sieges umgesetzt werden soll. Nüchtern betrachtet, ein Wunschzettel. Nur im Falle einer absoluten Mehrheit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das einigermaßen zu halten ist, was versprochen wurde.
Tatsächlich muss aber bei Bundestagswahlen (immer) koaliert werden. Und schon stürzt das Wunschgebäude teilweise ein. Egal wer mit wem, es kann dabei nie etwas anderes herauskommen als ein Kompromiss.

Selbst wenn die SPD die Wahl gewonnen hätte, wäre sie auf einen Juniorpartner angewiesen. Und schon wäre das eigene Wahlprogramm teilweise Makulatur.
Fazit: Die SPD diskutiert leidenschaftlich. Das ist gut so. Sie darf dabei aber nicht die reale Ausgangssituation aus den Augen verlieren. Mit 26 Prozent kann das eigene Programm für die Menschen nicht 1:1 umgesetzt werden. Weder in der Regierung , noch in der Opposition.

 
 

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