Die Osterüberraschung

Europa

Die Europaflagge hat bald ausgedient. Die EU schafft sich ab.

Holland reagiert sofort auf deutsche Mautpläne

Verkehrsexperten haben damit gerechnet. Die umstrittene CSU-Maut, Infrastrukturabgabe genannt, fordert die deutschen Nachbarn extrem heraus. Den Anfang machen die Holländer. Belgien, Luxemburg und Dänemark sitzen in den Startlöchern. Ab dem 1. April müssen deutsche Autofahrer beim Grenzübertritt nach Holland tief in die Tasche greifen. Auch hier wurde der Begriff Maut fast zwanghaft umgangen. Die Holländer nennen die neue Gebühr Verkehrszukunftsinvestitions- und Reparationsabgabe. Sie wird entweder bei der Einreise oder, falls der Grenzübertritt vor dem 1. April erfolgte, bei der Ausreise erhoben. Das heißt, dass parallel auch die Grenzkontrollen wieder eingeführt werden. Um die EU-Richtlinien einzuhalten, wird nicht das Fahrzeug, sondern die Anzahl der Insassen, egal wie alt, zur Kasse gebeten. Mit 10 Euro pro Person muss eine 4-köpfige Familie 40 Euro hinlegen. „Das geht gar nicht“, so Angela Merkel. Die deutsche Bundeskanzlerin hat aber schlechte Karten. War sie es doch die vor der letzten Wahl wörtlich sagte: „Mit mir wird es eine Maut nicht geben“. Europa wird so weiter auseinanderdriften, sind sich Fachleute einig. Das Europäische Parlament gilt inzwischen als zahnloser Tiger. Jean Claude Juncker, der Präsident: „Hier macht jeder was er will“. Holland will aber aus sozialen Gründen für  Großfamilien ab 6 Personen einen Rabatt von 30 Prozent einräumen. Immerhin.

Eigener Bericht

 
 

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