12 Sterne stehen für 28 Länder. Einige können aus dem Kreis bald ausbrechen
Ein kleiner Kommentar aus Rhade
Schade, die Idee ist eigentlich alternativlos. Ein Europa, eine Währung, eine Wertegemeinschaft, eine Wirtschaftsunion. Anfangs waren es 6 Länder, jetzt sind es 28. Die Griechenlandkrise zeigt gnadenlos, dass die Idee, möglichst schnell alle Aufnahmekandidaten zu integrieren, gescheitert ist. Egal, ob es einen Kompromiss gibt oder nicht. Die EU und die Eurogruppe sind hart auf dem Boden der Realität gelandet. Verlierer, wohin man blickt. Was nun? Die EU wird sich reformieren müssen. Reformieren heißt, alles auf Anfang. Oder anders ausgedrückt: Alles auf den Prüfstand. Ein Blick auf die 28. Deutschland ist das wirtschaftliche Schwergewicht, aber heillos überfordert, die restlichen 27 zufriedenzustellen. Die Südschiene mit Griechenland, Italien, Malta, Spanien, Portugal, … - an der Krücke gehend. Frankreich wackelt bedenklich. England wird das Volk befragen, ob es überhaupt noch will. Ungarn tritt die demokratischen Werte mit den Füßen, Rumänien ist nicht nur das Armenhaus der EU, sondern unfähig, die unterschiedlichen Volksgruppen zu integrieren und menschenwürdig zu behandeln. Usw, usw. So wird der schöne Traum platzen. Nicht heute – aber morgen bestimmt. Schade, die Idee, alle mitzunehmen, ist eigentlich alternativlos. EIGENTLICH!