Raumnot: Nicht von der Sprunghaftigkeit des Bürgermeisters in die Irre führen lassen!

Schule und Bildung


Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender in Dorsten fordert mehr Sachlichkeit von der Verwaltung

SPD-Fraktion mahnt zur Sachlichkeit

Sonntag fällt die Entscheidung: Wird die Wichernschule geschlossen – oder bleibt die Grundschule erhalten? Dorstens Bürgerinnen und Bürger haben beim ersten Ratsbürgerentschied der Dorstener Stadtgeschichte die endgültige Wahl. Wenn die Wichernschule erhalten bleibt – was bedeutet das für die Raumnot der Von-Ketteler-Schule? Dazu verfasse die SPD-Fraktion folgende Presseerklärung:

Bezüglich der Raumnot der Von-Ketteler-Schule legte Herr Ehm in der Presse nahe, dass die Politik seit 3 Jahren diesen Umstand "erahnen" musste. Dies ist nicht der Fall. In der Ausschussvorlage aus 2012 zur Gründung des Förderschulzentrums wird an keiner Stelle ein Raumproblem thematisiert. Im Gegenteil, es wird lediglich mehrfach darauf hingewiesen, dass von zurückgehenden Schülerzahlen im Förderschulbereich auszugehen ist. Dieser Nachrichtenstand blieb fast 3 Jahre unverändert.

Erstmals im November 2014 wurde im Arbeitskreis Schulentwicklung die Raumnot zum dringlichen Thema ausgerufen und zwar dahingehend, dass die "schleichend" eingerichtete Container-Lösung kein Kurzzeit-/Übergangsprovisorium sei. In der nachfolgenden Diskussion im Schulausschuss wurde deutlich, dass eine Fehleinschätzung zu Bedarfen im Förderschulbereich im Vordergrund steht. Eine vollständige Nutzung des Wichernschulgebäudes sei eine "günstige" Gelegenheit, dies zu überdecken und rein nach Kassenlage zu handeln.

Trennt man die Sachverhalte wieder und zwar aus Verantwortung für alle Schülerschaften, bleiben die guten Gründe zum Erhalt der funktionierenden und zukunftsfähigen Wichernschule und nur darum geht es im Ratsbürgerentscheid am 13.12.2015. Für die Lösung der Raumprobleme im Förderschulbereich gab und gibt es hinreichend viele und gute Ideen von Seiten der FDP, der Grünen, der Linken und der SPD. Der Bürgermeister und die CDU wollen aber schlicht den Haushaltsdeckel auf der Angelegenheit ruhen lassen."

Der Verweis auf die Haushaltslage und Konsolidierungszwänge ist jedoch ernst zu nehmen ist, aber nicht unlösbar. Man darf sich nur nicht von der Sprunghaftigkeit der Bürgermeister-Zahlen in die Irre führen lassen, die je nach Opportunität extrem schwanken. Bürgermeister und Kämmerer haben im Frühjahr 2015 zunächst unhaltbar hohe Zahlenwerke an die Wand gemalt und beteuert, dass mit Sicherheit keine Kompensation darstellbar sei. 

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