Diskussion über Kanzlerkandidaten zerreißt die ParteI
Dass überhaupt innerhalb der Sozialdemokraten kontrovers und zur absoluten Unzeit über die Frage gestritten wird, wer denn der richtige Spitzenkandidat sein könnte, zeigt, dass die älteste demokratische Partei ein riesiges Führungsproblem hat. Zwei Vorsitzenden, nämlich Saskia Esken und Lars Klingbeil ist anzulasten, keinen nachvollziehbaren Fahrplan nach dem unaufschiebbaren Rausschmiss von Christian Linder (FDP) durch den amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz hatten und augenscheinlich immer noch nicht haben. Jede jetzt, also zu spät getroffene Entscheidung, wird die unterschiedlichen Lager innerhalb der Sozialdemokraten nicht versöhnen, sondern sie in andauernder Rechthaberei weiter auseinander dividieren. Keine gute Ausgangsposition für die Bundestagswahl im Februar 2025.
Rhader Kritik in Richtung Bundes-SPD