Jahreslosung der Kirchen ist Botschaft und Auftrag zugleich
Wer will dieser Jahreslosung widersprechen? Wer will nicht das Gute im Leben anstreben und behalten? Privat, beruflich und politisch. Vor der Entscheidung, was gut für mich ist, steht der Vergleich. „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, …“, ist mehr als ein berühmtes Schiller-Wort. Es fordert auf, genau hinzusehen, was nicht nur kurzfristig, sondern möglichst auf Dauer für mich und dich gut ist. Nun sind wir im Vorfeld der Bundestagswahl am 23. Februar angekommen. Während die demokratische Parteien mit klaren Absichtserklärungen für sich werben, versuchen die, die auf dem äußersten rechten und linken Rand zu finden sind, mit populistischen Parolen, Aufmerksamkeit und Wähler zu fischen. Auf den ersten Blick, die reißerische Überschrift bleibt im Gedächtnis, gelingt es ihnen tatsächlich, so kurzfristig Zustimmung zu gewinnen. Wer aber die Jahreslosung der Kirchen zum Maßstab seiner Entscheidung macht, wird schnell erkennen, dass Rechts- wie Linksaußen mit heißer Luft handeln. Das (Über)Prüfen ist also ein klarer Auftrag für alle Demokraten, denen die rote Karte zu zeigen, die auf leisen Sohlen daherkommen, ihre wahren Absichten verschleiern, um unsere Demokratie Schritt für Schritt auszuhebeln. Die folgende Wahlempfehlung ist identisch mit der oben genannten Jahreslosung der Kirchen: „Prüfet alles und behaltet das Gute.“
Eine klare Rhader Wahlempfehlung