Angela Merkel – Dank und Respekt ja, Heiligenschein nein

Bundespolitik

Ein Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels zieht Bilanz

 

Der deutsch-iranische Schriftsteller und Publizist Navid Kermani, weltweit hoch angesehen, auch schon als Kandidat für das Bundespräsidentenamt im Gespräch gewesen, hat einen vielbeachteten Text über die 16jährige Amtszeit unserer Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst, der zeitgleich am 23. September in der ZEIT  und Le Monde unter der Überschrift „Politik statt Programm“ erschien. Wir versuchen hier und heute das Wesentliche mit eigenen Worten und sehr verkürzt, zusammenzufassen:

  • Beeindruckend ist ihre uneitle Art, sich nicht in den Vordergrund zu drängen und trotzdem Mittelpunkt zu sein
  • Sie ist klug, pflicht- und selbstbewusst
  • Auf Gipfeltreffen ist sie ist ein beruhigender Gegenpol inmitten von nicht wenigen "Männerrüpeln"
  • Sie regierte pragmatisch ohne Visionen
  • Mehrfach wechselte sie ihre politische Richtung, ohne Partei und Bundestag „mitzunehmen“
  • Aus wirtschaftsliberal wurde über Nacht die Sozialdemokratisierung der CDU eingeleitet
  • Milliarden Euro kosteten den Steuerzahler ihre Kehrtwenden in der Kernenergiefrage
  • Unabgesprochen (auch in Europa) ihr Wechsel in der Flüchtlingsfrage  
  • In der Außenpolitik reagierte sie nur, ohne eigene Zeichen zu setzen
  • Innenpolitisch arbeitete sie nur das ab, was auf ihrem Schreibtisch landete
  • Ihre pragmatische Art politisch zu agieren, bzw. zu regieren, war für die Mehrzahl der Bundesbürger beruhigend und der wesentliche Grund, sie viermal wiederzuwählen.

Eigener Beitrag auf Grundlage des oben erwähnten ZEIT-Artikels

 
 

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Christoph Kopp
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