Arbeiterführer? Der Lack ist ab.

Landespolitik

Mitleid mit dem selbsternannten Arbeiterführer ist fehl am Platze

Was hat er nicht alles versucht, eine Kopie von Johannes Rau zu sein.
Auf den ersten Blick war er sogar damit erfolgreich. Jetzt, wo wir ihm auf die Finger schauen, bricht sein ganzes Kartenhaus zusammen.
„Darf sich jeder auf Johannes Rau berufen?“, haben wir im März gefragt.
„Ja, wenn man geradlinig und ehrlich ist“, lautete die Antwort. Der selbst ernannte Arbeiterführer gehört aber nicht zu dieser Kategorie.

Seine persönliche Negativbilanz:
- Gesprächsangebote gegen Kohle (Er will davon nichts gewusst haben!)
- Wiederholter Verstoß gegen das Parteienfinanzierungsgesetz
- Finanzierung einer „unabhängigen“ Wählerinitiative (Ein Rechtsverstoß!)
- Kritiker werden geschasst. 3 Generalsekretäre, 3 Regierungssprecher, 4 Leiter des Landespresseamtes.
- Ungerechtfertigte fristlose Entlassung von langjährigen Parteimitarbeiterinnen (Gut, dass es Arbeitsgerichte gibt, die gegen solche Willkürmaßnahmen einschreiten).
Seine politische Negativbilanz:
- In Berlin (hier ist er Stellvertreter von Frau Merkel), unterschreibt er einen Koalitionsvertrag, der nur so strotzt von Ungerechtigkeiten (Steuererleichterungen für Reiche, Zerschlagung des solidarischen Gesundheitssystems….), in Düsseldorf versucht er sich davon abzusetzen.
Fazit: Unglaubwürdig, unehrlich, unseriös – nicht mehr wählbar.

 
 

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