Auf dem Fahrrad und mit offenen Augen von Rhade nach Lembeck und zurück

Kommunalpolitik

Rhade und Lembeck haben etwas. Sie sind Oasen in grüner Natur. Die Lebensqualität ist hoch, die Zufriedenheit der hier lebenden Menschen ebenfalls. Um das zu bewahren und nachhaltig zu verbessern, ist gelebter Klimaschutz ein wesentlicher Faktor. Laut dem städtischen Klimaschutzbericht ist das Autofahren mit Verbrennern ein großer Klimakiller. Als Alternative bietet sich also das Fahrradfahren an. Vorausgesetzt, es gibt sichere Radwege abseits des Kfz-Verkehrs. So wie zwischen Rhade und Lembeck entlang der Kreisstraße. Parallel bietet sich auch der Endelner Weg an, der als Wirtschaftsweg gekennzeichnet ist. Der umweltbewusste Radfahrer, der den Radweg entlang der genannten Kreisstraße wählt, verzweifelt auf der nur 3,5 Kilometer langen Strecke mehrfach. Baumwurzeln haben das Pflaster in Teilabschnitten so verformt, dass ein entspanntes und sicheres Fahren unmöglich ist. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Zustand mehrfach der Verwaltung Dorsten und dem Kreis RE mitgeteilt wurde. Einzelne Ausbesserungen dienten wohl nur der Beruhigung des schlechten Gewissens. Gebessert hat sich nichts. Blicken wir zur Alternative Endelner Weg. Warum nicht zur Fahrradstraße erklären? Dann müssten auf dieser Strecke alle Kfz gegenüber den Radlern Rücksicht nehmen und nicht wie aktuell, sie durch nicht eingehaltenen Abstand und kaum reduzierte Geschwindigkeit gefährden. Diese öffentliche Anregung wird nun zum Rathaus Dorsten, der Kreisverwaltung RE, dem Bürgerforum Rhade, der Porte Lembeck, dem Dorfmanager und einzelnen Ratsmitgliedern zugestellt. Vielleicht tut sich danach doch etwas.

Brigitte und Dirk Hartwich/Rhade

 
 

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