Beeindruckende Zwischenbilanz der Rhader Wahlkampagne

Kommunalpolitik

Kommunalwahl ist Persönlichkeitswahl

Zum letzten Mal trafen sich die Rhader Sozialdemokraten vor der Kommunalwahl am 25. Mai. Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, stellte den aktualisierten Terminkalender vor. Danach werden die kompletten 16 Tage bis zur Wahl weiter genutzt, um Sympathiewerbung für die Kandidaten Achim Schrecklein und Dirk Hartwich zu machen, die die „Rhader Farben“ künftig im Dorstener Stadtrat vertreten könnten. „Es ist eine Persönlichkeitswahl, die Parteien sollten bei einer Kommunalwahl nie die „erste Geige“ spielen“, so die Mitglieder, die das gesamte Konzept der beiden Rhader ehrenamtlichen Kommunalpolitiker aktiv unterstützen. Achim Schrecklein erhielt auch außerhalb des Ortsvereins viel Lob für die von ihm erarbeitete Wahlkampagne

Bereits am heutigen Freitag, 9. Mai, wird der unübersehbare Informationsstand im Bereich des Geschäftszentrums um 16 Uhr wieder aufgebaut, um Rosen zu Muttertag und Info-Broschüren der Kandidaten zu verteilen.

Europawahl ist genauso wichtig

Dirk Hartwich, Bildungsobmann des Ortsvereins machte abschließend darauf aufmerksam, dass mit dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, sowie der europäischen Asylpolitik zwei Themen in den Mittelpunkt der Europawahl gerückt sind.

Am Beispiel des Syrienkonflikts und der Schutz suchenden Menschen wurde deutlich, dass die EU und Deutschland viel mehr als bisher tun müssen. „Es ist unerträglich zu sehen, wie Hilfesuchende an der EU-Außengrenze sterben, oder, wenn sie es lebend geschafft haben, in unwürdigen Lagern dahinvegetieren“, so die Meinung der Anwesenden. Und dass das Freihandelsabkommen nicht dazu herhalten darf, die Standards der EU zu unterschreiten, wird von der Bundes-SPD und auch der Sozialistischen Fraktion im Europaparlament uneingeschränkt gefordert. Martin Schulz, Spitzenkandidat der SPD gilt als Garant, dass auch so gehandelt wird. Er muss dazu nur noch die Wahl gewinnen und Kommissionspräsident werden. „Wir haben es mit dem Wahlzettel in der Hand“, so Dieter Neumann in der engagierten Diskussion.

 
 

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