Das Expertenunwesen - Weniger wäre mehr

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Im TV tummeln sie sich auf allen Kanälen

Keine Live-Sendung ohne den oder die Expertin. Ob das Thema Politik, Wirtschaft oder Sport heißt - ein Experte, nicht selten zum Co-Kommentator aufgewertet, ist immer dabei. „Weniger wäre mehr“, möchte man den Programmmachern zurufen. Geht es um Politik, soll in der Regel ein Professor die Gesprächsrunde aufwerten, bei Wirtschaftsthemen erweitert häufig ein Unternehmer den Stuhlkreis und bei Sportsendungen kann sich Kahn und Co. in erster Linie selbst darstellen. Damit kein Missverständnis aufkommt: Ergänzende Meinungen von Fachleuten auf allen Gebieten, können „das Salz in der Suppe“ bei Übertragungen und Gesprächsrunden sein. Können, müssen aber nicht. Etwas mehr Distanz und weniger Experten würden den Fernsehmachern gut tun und die Sendungen nicht uninteressanter. Und hohe Honorare würden auch gespart.

Ein Einwurf aus Rhade zum aktuellen TV-Programm 

 
 

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