Rhader SPD zeigt dem Rathaus Grenzen auf
Am Anfang stand die Bürgerinformation. Sie beschränkte sich auf die Weitergabe von kommunalen Sachverhalten „von oben nach unten“. Abgelöst wurde sie durch Bürgerversammlungen. Ein Schritt in die richtige Richtung zwar, aber noch nicht das, was die Rhader Sozialdemokraten unter direkter Bürgermitwirkung verstehen. Unermüdlich warben sie für etwas Neues, das unter dem Oberbegriff BÜRGERBETEILIGUNG nach und nach eine besondere Eigendynamik bekam. Die Erkenntnis, dass dadurch ein kostengünstiger Mehrwert für unsere Stadt erzielt werden kann, erkannten nach und nach auch die mit der SPD konkurrierenden Parteien. Plötzlich fand sich der Begriff in allen Wahlprogrammen wieder. Gut so. Heute gibt es sogenannte Bürgerforen in allen Dorstener Stadtteilen. In eigener Verantwortung werden Themen auf die Tagesordnung gesetzt, es wird lebendig diskutiert, kritisiert und auch Mehrheitsbeschlüsse gefasst. Die Verwaltung ist als Zuhörer und Berater willkommen. Sollte sie aber die Bürgerforen als verlängerten Arm der Verwaltung nutzen, wäre die Grundidee der direkten Bürgerbeteiligung missverstanden. Die Rhader SPD ist stolz, als Wegbereiter dieser demokratischen Entwicklung zu gelten, wird aber weiter darüber wachen, dass die Grundidee nicht vom Bürgermeister und den Rathausparteien unterwandert wird.