Es hat sich was getan. Rotweiße Baken bieten etwas mehr Sicherheit. Verwaltungsschriftverkehr darüber produziert ???????
Ein aktuelles Beispiel aus Dorsten und Rhade
Es ist zum Verzweifeln. Da engagiert man sich, nimmt die Aufforderung ernst, sich einzubringen – und wird nicht nur enttäuscht, sondern auch vor den Kopf gestoßen. Wenn es ein Einzelbeispiel wäre – Schwamm drüber.
Der Vorgang im Telegrammstil:
- Verkehrsgefährdung für Fußgänger und Radfahrer wird auf Teilstück der Lembecker Straße erkannt
- Mail an Verwaltung mit Forderung, nachhaltig aktiv zu werden
- Verwaltung antwortet: Nicht zuständig, Weiterleitung an Kreis RE
- Kreis stellt rotweiße Baken auf
- Begleitschreiben wird der Dorstener Verwaltung zugestellt
- Dorsten leitet Stellungnahme unkommentiert an SPD-Rhade weiter
- Inhalt (verkürzt): Verkehrsgefährdung nicht erkennbar, Tempolimit wird eingehalten, Grünstreifen durch parkende Fahrzeuge zerstört, wenn weiter dort gehalten wird, kommen Schilder dazu, wenn alle Stricke reißen wird Rad- und Fußweg für die Nutzung gesperrt
- Die Rhader SPD traut ihren Augen nicht. Parkende Fahrzeuge? Halteverbotsschilder? Sperrung für schwache Verkehrsteilnehmer?
- Mail an eigene Verwaltung. Inhalt: Wie sollen wir die unkommentierte Weiterleitung des Schreibens einschätzen? Ist das die DENKE auch der Dorstener Verwaltung?
- Antwort der Verwaltung: Im Prinzip ja, aber bezüglich der Hinweise „Schilderaufstellung“ und „Sperrung des Fuß- und Radweges“ eher nicht
Fazit: Normalerweise müsste man jetzt wieder mit der Dorstener Verwaltung darüber diskutieren, was gut für Rhade (und unsere Bürgerschaft) ist und wie eine Durchgangsstraße, egal ob Kreis- oder Stadtstraße, innerörtlich gestaltet werden sollte. Wir lassen es. Sonst kommen wir aus dem Hamsterrad nicht mehr heraus.