Der unschätzbare Wert einer Volkspartei

Bundespolitik

Bürger wählen Stabilität – in der Regel

Wir leben in einer globalen Welt. Wirtschaft, Finanzen, Justiz, Bürgerrechte – alles ist miteinander verflochten. Nationale Spielräume sind dadurch kleiner, Experimente fast unmöglich. Auf der einen Seite bedeutet das mehr Wohlstand für die Mehrheit der Bevölkerung, andererseits gibt es Verlierer, die nicht übersehen werden dürfen und die besondere Hilfe benötigen. Wenn Volksparteien den Blick für diese „Abgehängten“ verlieren, ebnen sie den Weg für neue, populistische Parteien. Die haben es dann relativ leicht, mit einfachen Antworten, Wahlen zu entscheiden. Aber, das zeigt die griechische Tragödie, regieren ist ein verantwortungsvoller Job. Verantwortung gegenüber allen im eigenen Land, aber auch darüber hinaus in der selbst gewählten globalen Welt.

Wir können froh sein, mit der SPD und der CDU zwei Volksparteien zu haben, die bei Wahlen mehrheitsfähig sind. Dadurch ist unsere demokratische Ordnung stabil und die wirtschaftliche Lage positiv. Dass die SPD der Reformmotor ist, und die CDU alles was irgendwie möglich ist, kopiert und auf ihre eigenen Fahnen schreibt, ist aus Sicht der Sozialdemokraten zwar ärgerlich, aber für unser Land nicht negativ. Also weiter wie bisher? Nein, das heißt das nicht. „Das Gute ist der Feind des Besseren“ -  ein Sprichwort. Es will sagen: „Nicht stehen bleiben, nicht den Blick für das Ganze verlieren, nicht nur einer Kaste dienen“. Die SPD ist zwar zurzeit Juniorpartner einer zurzeit stärkeren Partei, aber auch das ist nicht in Stein gemeißelt.

Eigener Bericht 

 
 

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