Die Angst des Kandidaten

Kommunalpolitik

Eine Anzeige, die viel verrät – Ein Kommentar

Mit einer halbseitigen Zeitungsanzeige versucht sich ein Bürgermeisterkandidat in Szene zu setzen, um seine Unerfahrenheit, eine Verwaltung mit 700 Mitarbeitern zu führen, zu überspielen.

Die Idee, Zeugen aus anderen Städten aufzufahren, die das Gegenteil beweisen sollen, ist aus einem einzigen Grund zum Scheitern verurteilt.

Die genannten Personen sind zwar jung, aber in erster Linie Bürgermeister aller Einwohnerinnen und Einwohner und nicht „Parteisoldaten“.

Und genau hier liegt das Dorstener Problem. Wer nämlich in den letzten Jahren  ununterbrochen bewiesen hat, nicht über den Tellerrand seiner Partei schauen zu können, weil die „entsprechende Brille“ das nicht zulässt, beweist damit, nie und nimmer Bürgermeister aller Dorstenerinnen und Dorstener sein zu können.

Anzeigen helfen da nicht weiter. „Schuster bleib’ bei deinen Leisten“, möge man dem Kandidaten, der voller berechtigter Selbstzweifel ist, empfehlen.

 
 

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