Brennende Wälder in Russland – Atomkraft bleibt gefährlich!
Sauberer Strom aus Atom. Gut für die Umwelt – so verkaufen Energieerzeuger gerne ihre riskante Atomkraft. Ihr Kalkül: Die Atomreaktoren sind längst abgeschrieben und produzieren außer Strom vor allen Dingen eins: riesige Gewinne für RWE, Vattenfall & Co.
Gerade einmal 24 Jahre ist es her, daß im ukrainischen Tschernobyl ein Atomreaktor explodierte und große Flächen um den Reaktor herum verstrahlt wurden. Die radioaktive Wolke erreichte 1986 auch Deutschland. 24 Jahre – das mag für Menschen eine lange Zeit sein. Für die Radioaktivität ist es das nicht.
Jetzt brennen in Russland Wälder und Torflandschaften, die Brände drohen auch verstrahlte Landstriche in Brand zu setzen. Umweltexperten befürchten, daß dann erneut Radioaktivität frei gesetzt wird, die auch Deutschland erreichen kann!
Währenddessen diskutiert die schwarzgelbe Landesregierung darüber, die Laufzeiten für Deutsche Atomkraftwerke zu verlängern!
Das ist der falsche Weg, und er ist gefährlich. Auch in Deutschland müssen immer wieder Atomreaktoren wegen Fehlfunktionen, Pannen und Unfällen abgeschaltet werden.
Dabei gibt es jetzt schon Alternativen zur Atomkraft. Energie sparen ist eine Möglichkeit, erneuerbare Energien nutzen eine andere. Strom aus Wind, Wasserkraft, Sonne oder Biomasse haben gleich zwei Vorteile: Sie können Atomkraft ersetzen und wirken gegen den Klimawandel. Bei der Energieerzeugung der Zukunft geht es ja nicht nur darum, riskante Technologien wie die Atomkraft zu ersetzen, sondern es geht auch darum, etwas gegen die Erderwärmung zu unternehmen. Daß jetzt zum Beispiel in Russland riesige Flächen brennen, ist bestimmt kein Zufall.
Klimaschutz fängt bereits in Dorsten an. Helfen könnten hierbei eigene Stadtwerke. Richtig betrieben leisten Stadtwerke mit ihren dezentralen Energieproduktionsorten einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Energiegewinnung. Auch in der Bauleitplanung kann die Stadt Dorsten einiges bewegen und so einen Beitrag gegen die Klimaerwärmung leisten.