Dorsten: Große Koalition will geplanten Konverter-Standort verhindern

Kommunalpolitik

Stadtentwicklung darf nicht von Großkonzernen ausgehebelt werden

Altendorf-Ulfkotte hat es nicht leicht. Der südlichste Dorstener Stadtteil ist zwar ländlich geprägt, hat aber eine Nachbarschaft, die aus gewaltigen Industrieunternehmen besteht. Dennoch konnte man sich bisher arrangieren. Nun aber soll im Zuge der wichtigen Energiewende eine riesige Konverter-Anlage in Nähe der Wohnbebauung auf Dorstener Gebiet entstehen. Das bringt die Anlieger in Rage. Absolut verständlich. Insbesondere, weil das Betreiber-Unternehmen über eigene Flächen auf Gelsenkirchener Industriegelände verfügt. Die sollen aber wohl für spätere Entwicklungen vor-, sprich freigehalten werden. Das hat in der Verwaltung und im Stadtrat zu Protesten geführt, deren Adressaten die NRW-Landes- und Bundesregierung sind. Dort aber werden die Unternehmensplanungen deutlich höher gewertet, als die Dorstener Stadtentwicklungspolitik. CDU, SPD, Grüne und FDP, im Zusammenspiel mit der Verwaltung, werden nicht müde, dagegen anzukämpfen. Der so gebildeten großen Koalition ist zu wünschen, dass sie doch noch erfolgreich ist. Im Interesse der Anwohner Altendorf-Ulfkottes.

Rhader Solidaritätszeilen in Richtung Rathaus, Stadtrat und Altendorf-Ulfkotte

 
 

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