Wir müssen zusammenhalten und zusammenrücken. Nur so können wir die Herausforderungen bei uns dauerhaft bewältigen.
Es gibt viel zu tun, im Zentrum aber auch in Rhade – packen wir es an!
- Stadtentwicklung: Altstadt oder Hervest? CDU diskutiert kontrovers über Auswirkungen der Mercaden- und der parallel betriebenen EDEKA-Ansiedlung auf dem Zechengelände.
- Flüchtlinge: Über 500 leben in Dorsten und hoffen auf Asylanerkennung. Zusätzlich ca. 150, die nach der Erstaufnahme im alten Petrinumgebäude, die Lippestadt nach wenigen Tagen wieder verlassen, um auf andere Städte verteilt zu werden.
- Haushalt: Die Sparbemühungen zeigen Wirkung. Die Bezirksregierung ist zufrieden. Dorsten ist aber wohl noch immer nicht „ganz unten“ angekommen. Neue Aufgaben, z. B. Integration der Flüchtlinge und Asylbewerber sind nicht kalkulierbar. Land und Bund müssen noch mehr Verantwortung, sprich finanzielle Unterstützung leisten.
- Hilfsbereitschaft: Die Dorstener Bevölkerung zeigt Herz und spendet für die aus aller Welt gestrandeten. Wenn es jetzt noch gelänge, den politisch, religiös oder ethnisch Verfolgten eine dauerhafte Perspektive in Dorsten zu vermitteln, wäre das ein Mosaikstein für die Baustelle "Demografiewandel bei uns“.
- Parteien: Personell sieht es nicht gut aus bei allen Parteien. Wenn das so weiter geht, werden sie den Grundgesetzauftrag, Art. 21, an der politischen Willensbildung mitzuwirken, nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt, erfüllen können. Nachwuchsmangel wohin man sieht.
- Kultur: In Dorsten ist was los. Es ist aber nicht nur das Lippe-Polder-Projekt, es sind die vielen kleinen Initiativen, von der Presse nicht so beachtet, die aber für eine Bereicherung im Quartier sorgen. Die Rhader Kasperle-Aufführung ist ein Beispiel von vielen.
- SPD-Rhade: Am 18. August werden sich die örtlichen Sozialdemokraten um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick treffen, um über die Zukunft des „Dorfes“ weiter zu beraten.
- Zu guter Letzt: Der Ball rollt fast wieder überall. Ob blauweiß, schwarzgelb, grünschwarz, rot, weiß oder gestreift - eine gute, kurze Ablenkung der genannten Probleme.