Dorstener Bürgermeister auf dem Weg ganz nach oben?

Landespolitik

Sonntagsgedanken aus Rhade

Er wurde immer mit beeindruckenden Ergebnissen zum Bürgermeister der Lippestadt gewählt. Er ist omnipräsent in „seiner“ Stadt, kennt u. a. jeden Vereinsvorsitzenden, die kirchlichen Würdenträger sowie alle Unternehmer, egal in welcher Branche sie sich tummeln. In seinem eng geknüpften Netzwerk sind auch Parteimitglieder auf allen Ebenen miteinander verbunden. Die Rede ist von Tobias Stockhoff. Der Christdemokrat hat es nach und nach geschafft, über den eigenen Partei-Tellerrand zu blicken, Vorurteile gegenüber Mitgliedern konkurrierender demokratischer Parteien abzubauen und so auch überregionale Aufmerksamkeit zu erzielen. Frühzeitig hat er angekündigt, dass die jetzige Amtszeit in Dorsten seine letzte sein wird. Noch hat er nicht gesagt, wohin sein Weg führen wird. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er dem Politikbetrieb erhalten bleibt. Natürlich weist der Weg nach oben. Seine aktuelle Wahl zum Präsidenten des Städte- und Gemeindebundes NRW darf als eine nächste Karrierestufe gewertet werden. Dazu gratulieren wir Tobias Stockhoff uneingeschränkt. Es ist für Dorsten und alle NRW-Kommunen hilfreich, dass ein erfahrener Bürgermeister künftig direkter Gesprächspartner des Ministerpräsidenten in Düsseldorf sein wird. Und dass Tobias Stockhoff und Hendrik Wüst auch freundschaftlich miteinander verbunden sind, sollte kein Nachteil sein. 2027 wird ein neuer Landtag gewählt. Sollte die CDU dann nochmals erfolgreich abschneiden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dann Dorstens Ex-Bürgermeister in ganz neuer Verantwortung steht.       

 
 

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