Dorstener SPD-Fraktion fordert umfassendes Hitzeschutzkonzept für die Lippestadt

Kommunalpolitik


Straßenbäume sind wirksamer Hitzeschutz

Mitgelieferte Liste der notwendigen Maßnahmen hilft Lebensqualität zu verbessern

Die SPD-Ratsfraktion fordert Verwaltung und Rat nachdrücklich auf, deutlich offensiver als bisher, Hitzeschutz und Luftqualität wirksam zu verbessern.
In einem entsprechenden Antrag, vom Fraktionsvorsitzenden Dirk Groß gestellt, heißt es u. a., dass die knappen Mittel der Stadt Dorsten nicht bevorzugt für ein vier Jahre altes CDU-Konzept zur Förderung privaten Baumbestandes reserviert werden dürfen. Aufgrund zunehmender Hitzeperioden reicht es nicht aus, allein auf langfristig wirkende Begrünungsmaßnahmen im Privatbereich zu setzen. Notwendig sind u. a. mehr Schattenbildung durch Sonnensegel, mehr Begrünung im öffentlichen Raum, Trinkwasserspender, kühle Aufenthaltsräume, entsiegelte Flächen sowie verbindliche Hitzeschutzpläne für sensible Einrichtungen.
Die genannte Maßnahmen-Liste muss intensiv und vorurteilsfrei geprüft werden, um die knappen Mittel vorrangig für Verschattungen an Schulen und Kindertagesstätten einzusetzen.
Die SPD, so Dirk Groß, wird die anstehenden Haushaltsberatungen nutzen, um im wahrsten Sinne des Wortes, lebenserhaltende Verbesserungen in unserer Stadt auf dem Gebiet Hitzeschutz zu erreichen.
Hitze ist längst kein Randthema mehr sondern eine konkrete Gefahr für die Gesundheit. Die SPD-Ratsfraktion Dorsten fordert deshalb kurzfristig das Thema „Hitzeschutzkonzept Dorsten“ ganz oben auf der Tagesordnung des Stadtrates zu platzieren.

Auszüge aus einer Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion Dorsten

 
 

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