
Gaby Wassong (r) und Achim Schrecklein, sowie Christoph Kopp und Dirk Hartwich vertraten die Rhader SPD.
Gedenken an Reinhold Grewer
Der Tagungssaal im Begegnungszentrum „Dorstener Bahnhof“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Swen Coralic, Vorsitzender der Dorstener SPD, die Delegiertenversammlung der heimischen Sozialdemokraten eröffnete. Auf der Tagesordnung standen Wahlen, um für die überörtlichen Parteigremien Akteure zu benennen, die die Lippestadt entsprechend vertreten sollen. Swen Coralic wählte unter anderem den Begriff PFLICHT, der als Motor unsere Gesellschaft in Bewegung hält. Und hier spiele das Ehrenamt eine herausragende Rolle. Einer, der das vorlebte war Reinhold Grewer, der leider viel zu früh verstarb. Ihm und allen anderen verstorbenen Sozialdemokratinnen zu Ehren, erhoben sich die Teilnehmer zu einem stillen Gedenken. „Der heutige Tag ist der Startschuss für unsere Kommunalwahlkampagne im September des nächsten Jahres“, so Swen Coralic in seinem motivierenden Eingangsstatement. Über Selbstachtung Selbstbewusstsein und Gestaltungsanspruch muss unser Weg im Team erkennbar sein, so der roten Faden seiner Ansprache. Der Beifall am Ende zeigte, dass die Delegierten aus allen Dorstener SPD-Ortsvereinen verstanden haben und den vorgezeichneten Pfad mitgehen wollen. Michael Gerdes, langjähriger und immer direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, rief unter anderm dazu auf, seinen möglichen Nachfolger, Dustin Tix, mit aller Energie zu unterstützen. Dieser bedankte sich in einem kurzen Statement für die bisherige Unterstützung und versprach, das entgegengebrachte Vertrauen zurückgeben zu wollen. Die Dorstener SPD vermittelte am Samstag den Eindruck, den ausgerufenen Neustart, erfolgreich gestalten zu können. Gut für Dorsten.
Rhader Eindrücke über den Dorstener Stadtparteitag