Dorstener SPD stellt sich den Problemen und verharmlost nichts in der Bildungspolitik

Schule und Bildung


Dr. Hans-Udo Schneider beeindruckte in Rhade mit seiner Fachkompetenz und seiner Sachlichkeit.

Bildung ist das höchste Gut
Beeindruckende Mitgliederversammlung der Rhader SPD

Ruhig, sachlich und kompetent. So erlebten die Rhader Sozialdemokraten den Referenten Dr. Hans-Udo Schneider, der die Arbeitsgruppe „Schule und Bildung“ des SPD-Stadtverbands Dorsten leitet.
Schulpolitik, gerade auch in Dorsten, leidet darunter, dass unübersehbare Probleme erst durch die „kommunalpolitischen Mehrheit“ als nicht existent bezeichnet, um dann doch mit Verspätung eingestanden zu werden, so sein Einstieg in das zwischen allen politischen Parteien emotionsgeladene Thema.

Noch im Jahr 2009 (Kommunalwahl) lehnte die CDU eine offene Diskussion mit dem Hinweis ab, bei uns in Dorsten besteht kein Bedarf etwas zu ändern.
Ob Grund-, Haupt- oder Realschulen, fast alle leiden aber unter dem demografischen Wandel, sprich zurückgehenden Schülerzahlen. Dann kommt noch die „Abstimmung mit den Füßen dazu“, so Hans-Udo Schneider über die dramatische Lage an den Hauptschulen.
Als wichtig und äußerst hilfreich bewertete er den offenen Meinungsaustausch mit verschiedenen Leitern der unterschiedlichen Schultypen und dem SPD-Arbeitskreis.
Sein Fazit lautete dann auch:
1. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler in die Diskussion einbeziehen.
2. Mit den Schulleitern und dem Lehrerkollegium nach einvernehmlichen Lösungen
suchen.
3. Die Verwaltung bei den anstehenden Entscheidungen nicht allein lassen.

Die folgende Diskussion machte deutlich, dass die vielen offenen Fragen, darunter auch die der Inklusion (gemeinsamer Schulbesuch aller Kinder, einschließlich derjenigen mit Behinderungen), zu gravierenden Veränderungen der Dorstener Schullandschaft führen werden.
„Darauf fachlich, sachlich und offen vorbereitet zu sein, gehört zu unserem ersten politischen Anspruch“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Rhader SPD.
Den Hinweis, dass es kaum noch jemand versteht, dass es in 16 Bundesländern 16 unterschiedliche Schul- und Bildungskonzepte gibt, die fast immer auf dem Rücken der Schüler, Eltern und Lehrer ausgetragen werden, griff Hans-Udo Schneider auf und sagte zu, das in der Arbeitsgruppe zu thematisieren. „Ich kann mir vorstellen, dass das als Präambel über unseren Dorstener Thesen stehen könnte, die wir auf dem Arbeitsparteitag der Dorstener SPD im Februar vorstellen werden.“
Hans-Willi Niemeyer zeigte sich beeindruckt von der intensiven Diskussion auf hohem Niveau. Nach dem „Stadtwerkethema“ und der Arbeitsgruppe “Mehr Bürgerbeteiligung“ war das die dritte inhaltliche Zwischenbilanz aus den Dorstener Arbeitskreisen, die in Rhade vorgetragen und diskutiert wurde.

 
 

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