Dorstener SPD will saubere Energie – Nicht nur in Wulfen

Umwelt

Michael Baune, v. l., Bürgermeisterkandidat gehörte zum Team der SPD, die das Dorstener Klimaschutzkonzept erarbeitete

Barkenberg: Energieversorgung mit „Kalter Nahwärme“ modellhaft

Interessant ist, dass bereits vor Monaten Mitglieder der Dorstener SPD im Rahmen der Erstellung des Dorstener Klimaschutzkonzeptes auf die Problematik in Wulfen aufmerksam machten und mit klaren Forderungen aufwarteten.

Jetzt gab es eine weitere Veranstaltung in Wulfen:

Landespolitik gefordert: Kalte Nahwärme erhitzt die Gemüter - BiBi am See lud zur „Klimaschutzpremiere“

Der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Müller (SPD) hat jetzt der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kalten Nahwärme in Wulfen-Barkenberg seine Unterstützung zugesagt. Hintergrund war die „Premiere“einer Veranstaltungsreihe, zu der die Bürger- und Schulmediathek „BiBi am See“ am Freitag, den 20.3.2014, eingeladen hatte. Unter dem Titel „Klimaschutz per Gesetz: Nordrhein-Westfalen sagt CO2 Emissionen den Kampf an“ referierte der umweltpolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion Norbert Meesters aus Wesel über die Klimaschutzpolitik der NRW Landesregierung. Als zuständiger Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Wulfen war auch Hans-Peter Müller anwesend. In der anschließenden Diskussion zeichnete sich sehr schnell die lokale Betroffenheit der anwesenden Bürgerinnen und Bürger ab, die um ihre zukünftige Energieversorgung bangen.

Bekanntlich will RWE die ökologisch hochwertige Energieversorgung mit Kalter Nahwärme ab 2016 einstellen. In Wulfen Barkenberg wären rund 120 Haushalte davon betroffen. Die Reaktion auf die Nachfrage von Bürgermeisterkandidat Michael Baune nach der Bereitschaft der Energieversorger, sich im Sinne des Klimaschutzes einzubringen, zeigte, wie sehr den Barkenbergern das Thema unter den Nägeln brennt. Sie nahmen im Verlauf der Diskussion die anwesenden Landespolitiker in die Pflicht: „Hier muss sich die Landespolitik einschalten. Das ist kein ausschließlich kommunales Problem“, so der allgemeine Tenor. Hans-Peter Müller versprach, den Kontakt zum NRW Wirtschaftsministerium herzustellen, um der Initiative an höherer Stelle Gehör zu verschaffen.

Wie man nach dem Motto „Global denken – lokal handeln“ auch vor Ort seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, zeigte Hans Kratz, Leiter der Gesamtschule Wulfen, der in einem kurzen Beitrag die energetische Sanierung des Schulgebäudes vorstellte. Demnach werden aufgrund dieser Maßnahmen rund 660.000 Euro pro Jahr eingespart und 5000 Tonnen weniger CO2 produziert. Ein Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen könne und das eine Zukunft verdient habe, so Hans Kratz.

Die Leitung der „BiBi am See“ zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung als Einstieg in die geplante Klimaschutzreihe sehr zufrieden: „Als regionales Informationszentrum für Klimaschutz und Nachhaltigkeit liegt uns das Thema natürlich am Herzen“, so Olaf Herzfeld, Koordinator Medien GSW/BiBi am See.

siehe auch: www.michael-baune.de

 
 

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