Drei Fragen an … Michael Jäger (Teil 3)

Kommunalpolitik


Auch diese Mannschaft ist in die Jahre gekommen. Nun gilt es, den Neustart einzuleiten.

Michael Jäger ist engagierter Sozialdemokrat, der den Rhader SPD-Ortsverein einige Jahre auch als Vorsitzender erfolgreich geführt hat. Er bewertet die momentane gesellschafts- und parteipolitische Lage als sehr kritisch und auf allen Ebenen für deutlich verbesserungswürdig. Seine Antworten auf unsere Fragen werden an den folgenden Tagen veröffentlicht. Heute Teil 3 und Schluss

Frage: Welche Rolle spielen SPD-Ortsvereine, wie z. B. RHADE, in der öffentlichen Wahrnehmung?

Michael Jäger: Parteien müssen vor Ort präsent sein, um als Ansprechpartner, manche sagen auch als Kümmerer, wahrgenommen zu werden. Darüberhinaus sind parteipolitische Ortsvereine auch zur persönlichen Kommunikation und Diskussion wertvoll. Die Mitglieder der Rhader SPD haben in den letzten über 50 Jahren vor Ort Zeichen gesetzt, die von der Öffentlichkeit schon wahrgenommen wurden. Dass es auch mal „Durchhänger“ gab, ist ein Stück Normalität. Wenn es aber durch fehlenden Mitgliedernachwuchs und parallel einhergehender Überalterung zu einem politischen Vakuum kommt, können wir sicher sein, dass das ganz schnell von Parteien ausgefüllt wird, die nicht zur demokratischen Mitte gezählt werden können. Wenn sich zum Beispiel die Dorstener SPD in Kürze organisatorisch neu aufstellt, muss die SPD in Rhade weiterhin Gesicht und Stimme haben. Rhade ohne SPD vor Ort wäre ärmer!

Wir danken Michael Jäger für die Antworten auf unsere drängenden Fragen

 
 

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