„Dorsten steht weiterhin für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander ein“
Als Reaktion auf die bundesweite Debatte um „Stadtbild“-Aussagen des Bundeskanzlers bekräftigen der bisherige Integrationsrat und die Mitglieder des neuen Ausschusses für Chancengleichheit und Integration einstimmig: Dorsten steht für ein weltoffenes, tolerantes und solidarisches Miteinander. Aussagen auf Bundesebene, die Menschen anhand ihres äußeren Erscheinungsbildes einteilen, verunsichern weite Teile der Bürgerschaft. „Wir erleben in Dorsten täglich, dass Migration, Vielfalt und Hilfsbereitschaft unsere Stadt stärken. Pauschale Zuschreibungen widersprechen unserem gelebten Miteinander“, so die gemeinsame Position der Integrationsgremien. Der zukünftige Ausschuss für Chancengleichheit und Integration sieht sich in der Verantwortung, weiterhin aktiv an der Verbesserung der Migrationspolitik auf kommunaler Ebene mitzuwirken. Bereits heute werden in Dorsten gezielt Maßnahmen umgesetzt, um Herausforderungen wie beispielsweise drohende Segregation oder fehlende Sprachkenntnisse anzugehen. Gleichzeitig wird kontinuierlich an neuen Lösungen und Verbesserungen gearbeitet, um auch zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Deshalb rufen die Integrationsgremien alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, weiterhin gemeinsam für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander einzustehen und klar Stellung gegen Rassismus zu beziehen. Migration, Vielfalt, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft sind Stärken, die Dorsten auszeichnen – und daran darf sich auch in Zukunft nichts ändern!
Übernahme der Pressemitteilung Stadt Dorsten vom 11.11.2025