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Güllediskussion bleibt auf der Tagesordnung
Da können sich die „Guten“ noch so anstrengen, die „Beratungsresistenten“ machen alles wieder kaputt. Die Guten, das sind mindestens ein Drittel der Fleisch, Milch und Energie produzierenden Landwirte. Die Beratungsresistenten machen aber auch ein Drittel aus. So Angela Herzberg, Wasserexpertin des örtlichen Wasserversorgers RWW vor dem Dorstener Fachausschuss. Jetzt berichtet die Dorstener Zeitung wieder über eine heftige Beschwerde einer Rhaderin. Wochenlang seien Felder mit Gülle „bearbeitet“ worden. „Wir müssen verhindern, dass die schwarzen Schafe unseren Ruf ständig kaputtmachen“, so sinngemäß der Vertreter der Rhader Landwirte und die zuständige Landwirtschaftskammer. Und weiter: „Bitte Ross und Reiter nennen“.
Eine Anregung von außen: Die schwarzen Schafe sind bei der überschaubaren Anzahl Rhader Landwirte mit Sicherheit bekannt oder einfach zu ermitteln. Fakt ist nämlich nach wie vor, dass die Nitratwerte im Dorstener Norden und Richtung Schermbeck/Gahlen die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich übersteigen. „Und“, so die RWW-Vertreterin, „sie steigen nach einer Phase der Stagnation wieder an“.
Eigener Bericht