Klimaschutzkonzept wird erarbeitet
Wieder wird eine Forderung der Dorstener SPD umgesetzt. Nach der Übernahme des kommunalen Stromnetzes steht jetzt die Erstellung des 1. Dorstener Klimaschutzkonzeptes auf der offiziellen Tagesordnung.
Mehrfach hat die SPD die vielen bereits eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen der örtlichen Energieeinsparung und der erneuerbaren Energieerzeugung als „Flickenteppich ohne Plan“ bezeichnet.
Nun hat der Rat, mit finanzieller Unterstützung des Umweltministeriums in Berlin, ein Planungsbüro beauftragt, in 12 Monaten mit Unterstützung der Öffentlichkeit, Klimaschutzziele zu formulieren und deren Umsetzung einzuleiten.
Nach einigen Auftaktrunden im internen Rathauskreis wurde jetzt eine so genannte Expertengruppe einberufen. Sie besteht aus Bürgerinnen und Bürgern, die in Vereinen, Initiativen und örtlichen Betrieben agieren. Vom Landwirtschaftsunternehmer über Bürgerinitiativen bis zum Verkehrsbetrieb - eine interessante, ca. 25-köpfige Gruppe, die der Verwaltung und der beauftragten Planungsgruppe gegenüber saß. Nach der allgemeinen Einführung wurde schnell klar, dass das angestrebte Ziel sehr ambitioniert ist. Aus der Runde der „Experten“ kamen nämlich so viele Fragen zum Verfahren und zur Mitarbeit, dass der Eindruck entstand, das Verwaltung und Planer schon jetzt an ihre Grenzen stoßen.
Dennoch sollte am Anfang nicht mit Kritik begonnen werden, sondern das Positive gemeinsam herausgearbeitet werden. Dazu sind die Initiativen „Dorsten ohne Atomstrom“ und der „Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA – UMWELT“, jeweils mit SPD-Beteiligung, uneingeschränkt bereit. Mit Michael Baune (Stadtverband), Jürgen Heinisch, Rainer Walter und Dirk Hartwich saßen gleich 4 Sozialdemokraten aus unterschiedlichen Bereichen im Team. Sie werden, so das Vorhaben, alle bisher erarbeiteten Erkenntnisse aufbereiten und der Verwaltung, Planungsgruppe und dem Expertenteam zur Diskussion und Bearbeitung zustellen.