EZB-Einweihung – Ein Gruß von Rhade nach Frankfurt

Europa

Wem nützt die Euro-Geldschwemme?

Der Euro verliert gewollt an Wert, um den Export zu beflügeln. Dazu hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen fast auf Null gesenkt und flutet zusätzlich mit Abermilliarden gedruckten Euros den Finanzmarkt, um Wirtschaftswachstum zu fördern und die Preise nach oben zu verändern. Ob das funktioniert? Eine besonders in Deutschland umstrittene Theorie. Das Ergebnis: Der Sparer guckt in die Röhre und verzweifelt allmählich. Festverzinsliche Anlagen rentieren sich schon lange nicht mehr. Dafür boomt der Aktienmarkt. 30 Prozent plus seit Anfang des Jahres. Das herumvagabundierende billige Geld von der EZB sucht Anleger – und findet sie an der Börse. „Der nächste Absturz kommt bestimmt“, so nicht wenige Experten. Was soll der „kleine Mann“ tun? Er hat kein Geld um mitzuzocken, seine mageren Ersparnisse schrumpfen, seine Rentenaussichten sind trübe. Auch das sollte bei der Einweihung der Frankfurter Glitzertürme angesprochen werden. „Wird wohl ein frommer Wunsch sein“, so resignierend ein zunehmend ratloser Beobachter von außen.  

Eigener Bericht

 
 

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