Eine kritische Beobachtung
Einfacher, schneller und auch kürzer geht es nicht. Das Netz ist ein grandioser Kommunikationsapparat. Natürlich „spielen“ auch Parteien und Politiker auf dieser Klaviatur. Ständig präsent, immer mit einer schnellen Bewertung zur Hand. Aber reicht das, um etwas zu bewegen, zu verändern? Da kommen Zweifel auf. Der kritische Beobachter möchte von „seinen“ Politikern nämlich nicht nur wissen, was sie denken, oder was sie gut finden und teilen, sondern was sie persönlich tun oder tun wollen, um das Kritisierte, das Bewertete zum Guten zu verändern. Ein Beispiel: Eine wichtige Abgeordnete „teilt“ einen Beitrag, dass das geplante Freihandelsabkommen TTIP wegen der vorgesehenen undemokratischen Schiedsgerichte „auf der Kippe“ steht. Einverstanden. Aber wie lautet ihr persönlicher Einsatz und Beitrag im Parlament, in der Fraktion, um dieser Einschätzung zum Erfolg zu verhelfen? Ein Vorschlag: Am Ende einer Kurzmitteilung auf Facebook, Twitter und Co teilt der Politiker, die Politikerin künftig mit, was ER, was SIE konkret jetzt tun werden.
Eigener Beitrag