
Örtliche SPD stellt Plan vor
„Wir wollen Rhade noch attraktiver machen und behutsam weiter entwickeln“, so die Zielformulierung der Rhader Sozialdemokraten, die sich beim letzten Treffen mit der Verkehrslage und der Infrastruktur beschäftigt haben.
Verkehr

Örtliche SPD stellt Plan vor
„Wir wollen Rhade noch attraktiver machen und behutsam weiter entwickeln“, so die Zielformulierung der Rhader Sozialdemokraten, die sich beim letzten Treffen mit der Verkehrslage und der Infrastruktur beschäftigt haben.
Mehrfach wurde über ein fehlendes, in sich geschlossenes Verkehrskonzept, das insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer berücksichtigt, geklagt.
„Jetzt machen wir Nägel mit Köpfen und fordern eine Fahrradstraße, auf der die Radfahrer absoluten Vorrang haben“.
Der Schlehenweg zieht sich als Ost-West-Achse, parallel zur Lembecker- und Erler Straße fast durch den gesamten Ort. Nimmt man dann noch die Mainstraße und das so genannte Pättken dazu, bietet sich in Teilbereichen eine Verbindung an, die alle Vorraussetzungen für eine Umwidmung erfüllt.
„Völlig unproblematisch könnte nämlich in einem ersten Schritt das Teilstück zwischen der Feldstraße/Bahnlinie bis zur Erler Straße als Fahrradstraße gekennzeichnet werden“, so die SPD.
Wichtig ist dabei, dass der örtliche KFZ-Quellverkehr nicht ausgeschlossen wird, sondern nur seine Vorrangstellung verliert. So dürfen auf einer Fahrradstraße Radler nebeneinander fahren und PKW nicht schneller als 25 km/h fahren. „Wir wollen nämlich nicht mit Teilsperrungen den örtlichen Verkehr auf andere Straßen verlagern“.
Mit dieser neuen Sicherheitsachse und einigen Querradwegen können alle Infrastruktureinrichtungen per Rad (oder auch zu Fuß) erreicht werden. So liegen entlang des Schlehenwegs und der Mainstaße die Kindergärten, St. Ewald, alle Sporteinrichtungen, die Schule mit Turnhalle (Schulwegsicherung), das Einkaufszentrum und der Friedhof.
Selbst der Bahnhof und der Dorfkern können, wenn das Konzept erweitert wird, nahtlos in die Planung aufgenommen werden.
Die Rhader SPD wünscht sich, dass die Verwaltung der Forderung positiv gegenüber steht und kurzfristig eine Machbarkeitsüberprüfung einleitet.
„Wir werden weiterhin nicht nur meckern, sondern uns mit konkreten Vorstellungen an der Entwicklung unseres Lebensraums beteiligen“, so die Motivation der Rhader SPD, einen Zukunftsvorschlag zur Verkehrsbewältigung einzubringen. „Weitere Bereiche folgen“, so der Vorstand der SPD abschließend.
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