Flüchtlingsinformation: Sternstunde in Rhade

Gesellschaft

Wir schaffen das  – Lembecker Ehrenamtliche überzeugen nachhaltig

Die St. Urbanuskirche in Rhade war gestern Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Nachricht, dass im Michaelisstift 100 Flüchtlinge untergebracht werden, mobilisierte das ganze Dorf. Und es waren ehrenamtliche Flüchtlingshelfer aus der Nachbargemeinde, die eingeladen und informiert haben, was Rhade tun kann, um die Herausforderung gemeinsam mit Lembeck zu bewältigen. Es war die Art und Weise der Information, die die vielen gebannt zuhörenden Besucher tief beeindruckte.

Ob Joachim Thiehoff als Moderator, Bürgermeister Tobias Stockhoff, der gastgebende katholische Pastor, der Sozialamtsleiter Rentmeister, das „Organistenteam“ aus Lembeck, der Vertreter des Malteser Hilfsdienstes, Frau Wahl vom Verband der ev. Kirchengemeinde und besonders die 3 vortragenden Integrationslotsen aus Lembeck, und, und und – sie alle wuchsen in ihrer sachlichen und dennoch berührenden Information über sich hinaus. Lang anhaltender Beifall nach jedem Wortbeitrag zeigten, dass die ehrenamtlichen (!) Veranstalter den Nerv der Zuhörer voll getroffen haben und so erfolgreiche Werbung für Mitmenschlichkeit, solidarische Hilfe und Motivation zum Mitmachen vermittelt haben. Ein Besucher sprach im Hinausgehen den legendären Satz von John F. Kennedy: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst“. Fazit: Rhade und Lembeck werden künftig eng zusammenarbeiten und beweisen, dass der Satz: „Wir schaffen das“ zumindest vor Ort seine Berechtigung erfährt.

Eigener Beitrag - Wird in mehreren Beiträgen fortgesetzt 

 
 

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