
So unberührt wird sich Forks Busch nicht mehr präsentieren können.
Verwaltung kündigt Baumaßnahmen an
Forks Busch, ein ökologisches kleines Waldstück im Kreuzungsbereich Lembecker-/Erler- und Ringstraße gelegen, wird umgestaltet. Nachdem eine Bürgeridee die Zustimmung des Rhader Bürgerforums fand, signalisierte die Stadtverwaltung Zustimmung. Interne Verwaltungsskepsis wurde zurückgehalten, um die eingeleitete (positive) Bürgermitbestimmung nicht zu belasten. So nahm das Projekt Fahrt auf. Fördermittel des Landes flossen. Während der erste Bauabschnitt, ein Kinderspielplatz, noch einigermaßen ins Wäldchen passte, ohne das wichtige Kleinklima irreparabel zu belasten, dürfen nach wie vor große Bedenken gegen den zweiten Bauabschnitt, die Erstellung eines Bürgerparks mit Freilichtbühne, vorgebracht werden. Dezidiert haben einige Bürger ihre kritischen Anmerkungen vorgetragen und auch schriftlich begründet. Erfolglos. Ob der von der Verwaltung formulierte Ablehnungstext wirklich in allen Punkten eine fachliche begründete Überprüfung standhalten würde, darf ebenfalls hinterfragt werden. Er erfüllte aber seinen Zweck. Der Stadtrat wischte die vorliegenden Bedenken vom Tisch und stimmte der Verwaltungsvorlage zu. Also grünes Licht für notwendige Abholzungsmaßnahmen und erhebliche Erdbewegungen im Forks Busch, die in Kürze, so die Pressemitteilung aus dem Rathaus, beginnen werden. Ein Konzept, was im sogenannten Bürgerpark in wessen Verantwortung künftig geschehen soll, gibt es trotz mehrfacher Nachfragen bis heute nicht.
Nachdenkzeilen eines kritischen Bürgers