Stopp Fracking! Bundesratsmehrheit (SPD/Grüne) gegen Gasbohren mit Chemie
Bundestagsmehrheit (CDU/CSU/FDP) ist da ganz anderer Meinung
Wir Sozialdemokraten aus Rhade und Dorsten haben uns frühzeitig positioniert. Als bekannt wurde, dass auch bei uns künftig nach Gas gebohrt werden soll und dabei unter anderem Riesenmengen, auch toxische Chemikalien in den Boden gepresst werden könnten, haben wir mit Hilfe der Bürgerinitiative Gegen Gasbohren und interessierter Bürger mobil gemacht.
Wir haben uns sachkundig gemacht, wir haben eine viel beachtete Bürgerversammlung organisiert, wir haben Unterschriften gesammelt.
Ergebnis: Die Abgeordneten der SPD und der Grünen im Landtag und dem Bundestag haben klar erklärt, gegen Fracking in der bisherigen Form einzutreten.
Jetzt wurde im Bundestag über einen Antrag der SPD und Grünen abgestimmt.
Inhalt: Fracking in Trinkwasserschutzgebieten komplett zu verbieten und generell eine Umweltverträglichkeitsprüfung anzuordnen.
Und wer hat dagegen gestimmt? Es waren die Abgeordneten der schwarz-gelben Koalition, die hier vor Ort etwas anderes sagen, als in Berlin beschließen. Zeigen wir ihnen die Rote Karte.
Dagegen konnte sich im Bundesrat die Rot-Grüne-Mehrheit mit einem eigenen Antrag durchsetzen.
Was lernen wir daraus?
Wir können, ohne überheblich zu sein, sagen, dass wir unsere Abgeordneten Michael Hübner und Hans-Peter Müller (Landtag) und Michael Gerdes und Frank Schwabe (beide Bundestag), aktiv in der Frage Fracking Ja/Nein begleitet und mit unserem Engagement und Wissen Einfluss genommen haben. Also macht es Sinn sich zu engagieren. Am besten in einer Partei, um ganz nah am Thema mitwirken zu können.