Frank-Walter Steinmeier in Dorsten - Gut, dass er da war

Bundespolitik

Das Bundespräsidentenpaar im Gespräch mit Schülerinnen im GG-Laden der Stadt Dorsten. Foto Guido Bludau

Bundespräsident lobt Dorstener Engagement, macht Mut und ruft zur Verteidigung unserer Werte auf

„Hab Mut, steh auf!“ Das Motto des gerade zu Ende gegangenen katholischen Kirchentages hätte auch die Überschrift für den Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Dorsten sein können. Denn parallel startete am Montag in der Lippestadt seine bundesweite Kampagne, unser Grundgesetz (GG), das am 23. Mai seinen 76. Geburtstag feiert, künftig mehr in den Mittelpunkt unseres Handelns zu rücken. Da seit einigen Jahren in unserer Stadt entsprechende Initiativen zur Stärkung des GG stattfinden, wollte Frank-Walter Steinmeier genau hier die vielen Akteure in den Schulen, den Bürgerinitiativen, den Parteien und dem Rathaus mit seinem Besuch würdigen und deren Engagement als Vorbild für alle Kommunen darstellen. Dass das rundherum gelungen ist, soll als Zwischenfazit eingeflochten werden. Während der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt eher repräsentativen Charakter hatte, waren seine Begegnungen mit jungen Menschen der eigentliche Höhepunkt nicht nur für ihn. Das gemeinsame Putzen der Stolpersteine, die Gespräche auf Augenhöhe mit Schülerinnen und Schülern über unsere Werte, aber auch sein Lob über die vielfältigen und kreativen örtlichen Aktionen, für unsere Grundrechte einzutreten, werden Wirkung über den Tag hinaus behalten. „Hab Mut, steh auf, um unsere Verfassung zu schützen“, das muss jetzt Ansporn für alle Dorstener Demokraten sein, aktiver als bisher, unsere Werte zu verteidigen. Gut, dass er da war, unser Bundespräsident.

Eigener Bericht auf Grundlage von Informationen, die der stellvertretende Bürgermeister Julian Fragemann (SPD), der Teilnehmer des Besuchsprogramms war, gewonnen hat.

 
 

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