Gab es im Rathaus unerlaubte Finanztransaktionen? (Teil 6)

Kommunalpolitik

Berthold John war bis 2008 Prüfer beim Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsführung

Ein Offener Brief von Berthold John mit brisantem Inhalt ist beim Bürgermeister und dem Stadtrat angekommen (Am 6.4. ist eine Antwort der Verwaltung eingegangen. Sie wird am 13.4. bewertet und in Auszügen veröffentlicht)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren des Dorstener Stadtrates!

Ich selbst gehöre der  SPD an, schreibe diesen Brief aber als besorgter Bürger Dorstens. Ich möchte mit diesem Brief erreichen, dass die Verwaltung in ihren Vorlagen den Rat informativ und aufrichtig unterrichtet und der Rat das Zahlenwerk zum Wohle der Dorstener Bürger hinterfragt.

Um besser mein Motiv zu verstehen, warum ich die vielen kritischen Fragen öffentlich gestellt habe, will ich abschließend etwas zu meiner Person mitteilen:

Ich war bis zu meiner Pensionierung 2008 u. a. Prüfer beim Finanzamt für Groß-und Konzernbetriebsprüfung. pastedGraphic.pdf

Ich will damit aufzeigen, dass ich über einiges Fachwissen in Bezug auf Bilanzen und Buchführung verfüge.

Selbst ich habe aber erhebliche Schwierigkeiten diverse Zusammenhänge der der Darstellung der Rathaus- Finanztransaktionen zu erkennen, nachzuvollziehen und zu verstehen.
Ich frage mich auch, ohne irgendwelche Überheblichkeit, wie unsere Ratsmitglieder mit der aufgezeigten Thematik umgegangen sind, bzw. aktuell noch umgehen.

Die RatsmitgliederInnen und sachkundige BürgerInnen sind alle ehrenamtlich tätig. Sie opfern ihre Freizeit. Ihnen gebührt mein Respekt. Aber wie sollen sie solche komplexen Sachverhalte verstehen, wenn es sehr wahrscheinlich Informationslücken gibt, die dieVerwaltung zu verantworten hat?

Die Bundesregierung, unsere Bundesländer und viele Kommunen ziehen immer dann externe Sachverständige und Beratungsfirmen hinzu, wenn Fragen und Entscheidungen anstehen, die über den normalen Verwaltungsalltag hinausgehen.
Ich wünsche mir für die Räte in den Kommunen, auch in Dorsten, Vergleichbares.

Jetzt geht es darum, die entstandenen Ungewissheiten auszuräumen, die genannten Fragen öffentlich zu beantworten und mit berichtigten Entscheidungen, den möglichen Schaden in unserer Stadt zu minimieren.

Wichtig wäre, wenn in der Zukunft Berichtsvorlagen mit nachvollziehbaren Zahlen und Begründungen vorgelegt werden.

Ich wünsche mir aber auch vom Stadtrat, besonders komplexe Sachverhalte solange hartnäckig zu hinterfragen, bis eine zufriedenstellende Antwort der Verwaltung vorliegt und nur dann eine Abstimmung zulässt.

Berthold John

 
 

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Christoph Kopp
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