Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Ortsverein


Achim Schrecklein, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Rhader SPD, hat die Vorschläge miterarbeitet.

Stadtteilrahmenplan für Rhade gemeinsam erarbeiten
SPD-Vorschlag nimmt Formen an

Mitte 2009 fanden die ersten Gespräche zwischen der Rhader SPD und dem Planungsamt statt. Mit der Entwicklung des nördlichen Dorstener Stadtteils zeigten sich die Sozialdemokraten unzufrieden.
Den Klagen folgten konkrete Vorstellungen, den Ortsteil attraktiver, liebens- und lebenswerter zu gestalten.

Neben der Debbingstraße, hier wurde ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Fußgängern/Radfahrern und dem KFZ-Verkehr vorgeschlagen, und einem Kreisverkehrssystem, sorgte auch die Idee einer Fahrradstraße, parallel zur Lembecker-/Erler Straße, für Aufmerksamkeit und Zustimmung aus der Bevölkerung.
„Aber“, so die Stellungnahme der SPD, „ohne eine zusammenhängende Planung machen Einzelmaßnahmen keinen Sinn“.
Daher hatte man einen „Zukunftsausschuss Rhade“ angeregt. Hier sollten Vertreter der örtlichen Parteien, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich mit- und der Verwaltung zuarbeiten können.
„Unter der Moderation der Verwaltung könnten so die vielen Vorschläge der Parteien, der Vereine und einzelner Bürger zu einem in sich geschlossenem Paket geschnürt werden“, fasst die SPD ihre Vorstellungen zusammen.
Jetzt hat das Planungsamt geantwortet. Ein Beschlussvorschlag soll in Kürze dem Umwelt- und Planungsausschuss vorgelegt werden, um Stadtteilrahmenpläne gemeinsam mit den Bürgern zu erarbeiten.
Die Rhader Sozialdemokraten rechnen mit einer breiten Zustimmung. „Bürgernähe, Bürgerbeteilung waren schließlich die wesentlichsten Versprechen aller Parteien vor der letzten Wahl am 30.August 2009.“
Mögliche Bedenken, einen weiteren Ausschuss neben dem Fachausschuss zu installieren, zerstreut die Rhader SPD mit dem Hinweis auf den Empfehlungscharakter des freiwilligen Arbeitskreises. Die Entscheidungshoheit bleibt beim Stadtrat und den Fachausschüssen.
Wichtig wäre, so der Vorschlag, mit einem „Modell Rhade“ zu beginnen. Hier könnten Erfahrungen für die anderen Stadtteile gesammelt werden. Dann wäre auch die Verwaltung nicht sofort flächendeckend gebunden.
„Daher ist es auch nicht erforderlich, den Arbeitskreis unter Proporzgesichtspunkten ins Leben zu rufen. Die Ortsteilkenntnis ist, neben der Freiwilligkeit, das entscheidende Kriterium für die Mitarbeit auf Zeit“, so abschließend die SPD-Stellungnahme.

 
 

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