Hitzesommer setzt Menschen und Natur dramatisch zu

Umwelt

Nicht mehr zu übersehen - das Klima setzt Mensch und Natur zu

Stadtverwaltung Dorsten bittet um Wasserspenden für Straßenbäume

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet eine hohe Übersterblichkeitsrate durch die andauernde Hitze. Flüsse führen zu wenig Wasser und fallen als wichtige Transportwege aus. Landwirte versuchen verzweifelt, mit Riesen-Wassersprengern die Ernte zu retten. Wälder brennen und vernichten wertvollen Baumbestand sowie viele Existenzen. Schwitzen und Klagen überall. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Klimawandel, immer noch von einigen Zeitgenossen geleugnet, zeigt immer deutlicher sein schreckliches Gesicht. Nicht zu vergessen, er ist eine Folge unseres Handelns. Egal, ob er durch Industrie, Verkehr oder uns persönlich verursacht wird. Wir alle tragen Verantwortung und müssen die bitteren Folgen tragen. Die so entstandenen Kosten und Verluste führen uns aktuell vor Augen, dass das Zeitfenster zur Rettung unseres Planeten immer kleiner wird. Wie war das noch mit der Verantwortung, die wir gegenüber unseren nachfolgenden Generationen tragen müssen? Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um umzusteuern. Die Dorstener Stadtverwaltung macht mit ihrem Aufruf an alle Bürger, den lebensnotwendigen Baumbestand in unseren Quartieren durch freiwillige Bewässerung zu retten, überdeutlich, dass die Klimauhr fünf vor zwölf zeigt. Wer z. B. mit offenen Augen durch Rhade fährt, wird die irreparablen Schäden an Bäumen und Sträuchern nicht übersehen. Und dass so viele Menschen die Hitze vorzeitig mit ihrem Leben bezahlen, zeigt die andauernde Dramatik.

Mit offenen Augen durch Rhade

 
 

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