Seit Jahren ein Kritikpunkt - der Rad- und Fußweg Sörheide in Richtung Dorsten
Neben wunderschönen Seiten sind „Baustellen“ nicht zu übersehen
Herrliches Wetter. Ein Fahrradtrip von Rhade nach Dorsten. Schnell sind die Rhader Wiesen durchquert, Störche auf Futtersuche begleiten die flotte Fahrt. Nach der A31-Brücke führt ein 4-Sterne-Radweg durch den Wald bis zur Tüshaus-Mühle. Alles gut. Dann nur noch über den Wanderparkplatz, um die B58 zu queren. Hier darf erstmals ein Kritikpunkt gesetzt werden. Der Rad- und Wanderweg in diesem Bereich, besonders auch die Zufahrt von der B58, sind in einem katastrophalen Zustand. Besonders nach Regenfällen. Seit Jahren. Viele Hinweise in Richtung Rathaus lösten zwar Verständnis, aber keine Änderung aus. Wer anschließend sucht, findet exzellente Radwege durch Holsterhausen, über die Lippebrücke ins Zentrum. Überall wird in die Zukunft investiert. Am Kanal, der Innenstadt, dem Schölzbachverlauf ... Beeindruckend. Weiter geht‘s in Richtung Hervest. Am Segelflugplatz vorbei, Radfahrerbrücken überspannen Kanal und Lippe. Beste Beschilderung führt durch die wunderschöne Zechensiedlung und endet im Bereich des denkmalgeschützten Förderturms. Hinter einem hohen Zaun das noch im Dornröschenschlaf befindliche „Schwester-Paula-Archiv“, das einmal auch Ausstellungen präsentieren soll. Der Standort ist unmöglich, so der zweite Kritikpunkt an diesem Tag. Zurück in Rhade. Nein - in Dorsten ist nicht alles schlecht. Im Gegenteil. Dorsten ist aber nicht nur Mitte, Holsterhausen und Hervest. Dorsten ist auch Rhade. Wer mit offenen Augen sieht, was in unserer Stadt möglich ist, fragt sich irritiert, warum es seit Jahrzehnten nicht gelingt, das Pättken zwischen Mainstraße und Schlehenweg zu einem verkehrssicheren Rad- und Fußweg auszubauen.
Rhader Tagebuchnotizen