Friedhelm Fragemann, Fraktionsvorsitzender der Dorstener SPD ist bekannt für klare Worte Am Neujahrsempfang der SPD sollte Klartext geredet werden
Stadtfinanzen - Sind wir noch zu retten?
Es war noch nie einfach zu verstehen, warum die Städte und Gemeinden immer zu wenig Geld haben. Mit dem einfachen Hinweis, sie leben über ihre Verhältnisse, trifft man nur einen Teil der Wahrheit.
Klar ist jedoch, dass Dorsten machen kann was es will.
Aus der Schuldenfalle kommt unsere Stadt nie mehr heraus, wenn nicht Grundlegendes geändert wird.
Und so hat Friedhelm Fragemann , Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat absolut recht, dass auch Kommunen „systemrelevant“ sind. Damit benutzt er bewusst einen Begriff aus der unendlichen Bankenrettungsgeschichte.
Warum nur Banken – warum nicht auch Dorsten?
Das so genannte Gemeindefinanzierungsgesetz des Landes ist zur Zeit in aller Munde, besser gesagt, in der aktuellen politischen Diskussion.
Die neue Landesregierung (SPD/Grüne) hat bereits anerkannt, dass die Schlüsselzuweisungen, das sind Geldbeträge, die das Land einer Stadt pro gemeldetem Einwohner überweist, seit Jahren ungerecht verteilt werden.
Die eingeleitete Nachbesserung ist aber erst ein „Tropfen auf dem heißen Stein“.
So trifft es sich gut, dass mit Marc Herter (36) der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion am 6. Februar nach Dorsten kommt, um das Hauptreferat beim Neujahrsempfang im Gymnasium Petrinum zu halten. Marc Herter gehört auch dem Landesvorstand der SPD an.
Hans-Willi Niemeyer: „Eine gute Gelegenheit Klartext zu reden. Friedehelm Fragemann für Dorsten und Marc Herter für Düsseldorf. Eine gewollte Konstellation“.
Der Neujahrsempfang beginnt um 11 Uhr. Die Rhader Sozialdemokraten werden, wie in den Vorjahren, wieder gemeinsam nach Dorsten fahren.