Ein zufriedener SPD-Vorsitzender nach der Mitgliederversammlung
Seniorenbeirat zu Gast bei der Rhader SPD
Lob über Zielsetzung „Solidarität der Generationen“
Gegensätzlicher hätte der Beginn der monatlichen Mitgliederversammlung der Rhader Sozialdemokraten nicht sein können.
Erst teilte der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Willi Niemeyer erfreut mit, dass 2 neue Mitglieder unter 30 Jahren zu begrüßen seien, um dann das Wort an Friedhelm Ashoff weiter zu reichen, der zusammen mit seiner Stellvertreterin Heidrun Römer über die Arbeit des Dorstener Seniorenbeirates berichtete.
Beide stellten aber gleich zu Beginn heraus, dass der Interessenverband der älteren Dorstener Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Gerechtigkeit und Solidarität aller Generationen als oberstes Ziel formuliert hat.
Beeindruckt hörten die zahlreich erschienenen SPD-Mitglieder über die vielfältigen Aktivitäten von Sprechstunden über Arbeitskreisarbeit bis hin zu der Mitarbeit in mehreren Ratsgremien. „Alles ehrenamtlich, ohne jede finanzielle Unterstützung“, so Friedhelm Ashoff, der dafür ein besonderes Lob und anerkennenden Beifall für den gesamten, vielköpfigen Seniorenbeirat erhielt.
Am Ende der lebhaften Diskussion wurde gegenseitig versichert, den Dorstener Demografiewandel gemeinsam, auch auf unterschiedlichen Ebenen bewältigen zu wollen.
„Mit unserem Besuch im Rhader Jugendheim vor einigen Wochen und der heutigen Information über die Sorgen der älteren Menschen, haben wir die zwei Gruppen direkt gehört, die ansonsten nicht so häufig im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen“, so ein erstes Fazit des Vorsitzenden Hans-Willi Niemeyer.
Im direkten Anschluss beschäftigte sich die Versammlung mit dem Rhader Rahmenplan. „Wir sind auf einem guten Weg und werden weiterhin die hier lebenden Rhader Bürger direkt an der Willensbildung beteiligen“, so Achim Schrecklein, der als Ratsmitglied auch Sitz und Stimme im so genannten 7er-Kreis, der, zum Leidwesen der Rhader SPD nur nichtöffentlich zur planerischen Entwicklung des nördlichen Dorstener Stadtteils tagt.
Heftige Kritik hagelte es dann, als über den Stand des skandalösen Abschiebeverfahrens „Domingo“ berichtet wurde.
„Das von der Verwaltung in Auftrag gegebene neutrale Gutachten, das jetzt zur Einleitung von 2 Disziplinarverwahren führte, muss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, so Hans-Willi Niemeyer in seiner Bewertung. Nur so sei gewährleistet, dass die vom Bürgermeister Anfang des Jahres zugesagte öffentliche Aufklärung auch vollständig umgesetzt werde. „Wir werden weiter nachhaken“, so Niemeyer abschließend, der immer wieder auch daran erinnerte was das Opfer einer unrechtmäßigen, gewaltsamen Abschiebung zu erdulden hatte.