Kein Dach über dem Leben

Gesellschaft

Wie Obdachlosigkeit dauerhaft beendet werden kann

Das Ziel ist ambitioniert und von Menschlichkeit geprägt. Es trägt die Überschrift: Obdachlose von der Straße lesen! Eigentlich ein Programmpunkt für alle demokratischen Parteien. Die Wirklichkeit zeigt aber, dass Politik zwar Absichtserklärungen formulieren kann, aber in der praktischen Umsetzung ohne gesellschaftliche Unterstützung hoffnungslos scheitert. Am Beispiel des Vereins Asphalt/fiftyfifty e. V. soll hier in aller Kürze aufgezeigt werden, was praktische Sozialarbeit für Menschen ohne Bleibe und Perspektive erreichen kann. Neben erster Hilfe ist die professionelle Begleitung in eine positive Zukunft das beste „Lebensmittel“. Die Hilfsorganisation fiftyfifty hat vor Jahren erkannt, dass eine eigene Wohnung der Schlüssel zum Erfolg ist, um danach parallel vorhandene Krankheiten der Bewohner zu behandeln und den weiteren Weg in eine berufliche Perspektive zu ebnen. Das kostet neben dem Verständnis der Gesellschaft auch viel Geld. Und fiftyfifty e. V. mit seinem engagierten Geschäftsführer Hubert Ostendorf wirbt unermüdlich seit 1995 auf allen Ebenen um Spenden, damit u. a. das erfolgreiche Projekt Housing First fortgeführt werden kann. Aber auch die hervorragend gestaltete Straßenzeitung muss weiter unterstützt werden. Mit dem Verkauf bessern viele Obdachlose ihren schmalen Geldbeutel auf. SPD-SOZIAL bittet alle Leser um Unterstützung von fiftyfifty durch Spenden und den regelmäßigen Kauf der Straßenzeitung, die auch digital für nur 38 Euro/Jahr unter www.fiftyfifty-galerie.de/kunst abonniert werden kann.

Rhader Werbung für Mitmenschlichkeit

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008503214 -