Keiner darf raus – Mauer gegen eigene Bürger

Bundespolitik

Vor 54 Jahren hat sich die DDR eingemauert

13. August 1961. Der DDR laufen die Bürger weg. Das Regime greift zu brutalen Maßnahmen. Eine Mauer wird mitten durch Berlin errichtet. Später folgen immer unüberwindlichere „Schutzanlagen“ entlang der kompletten Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Wer dennoch versucht zu fliehen, wird entweder erschossen, sprich ermordet oder landet für Jahre in Zuchthäusern unter absolut menschenunwürdigen Bedingungen. Geholfen hat es Ulbricht, Honecker und Co. letztlich nicht. 28 Jahre später ist die Mauer gefallen. Die DDR war Geschichte. Willy Brandt hat mit der Ostpolitik (Wandel durch Annäherung) gezeigt, wie Unrecht überwunden werden kann. Die folgende, friedliche Wiedervereinigung war der Beginn einer andauernden Erfolgsgeschichte. Dass heute Grenzschutzanlagen in Europa (Spanien, Ungarn, England … und USA (Grenze zu Mexiko) gebaut werden, um keinen Flüchtling reinzulassen, gehört zu den großen Widersprüchen der Neuzeit. Der heutige Jahrestag des deutschen „Mauerbaus“ könnte Anlass sein, darüber nachzudenken.

Eigener Bericht

 
 

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