„Kinder sind unsere Zukunft!“
Gibt es einen Politiker, der diesen Satz nicht unterschreiben würde? Mit Sicherheit nicht. Wenn das so ist, müssten doch Bildung und Ausbildung kostenlos bereitgestellt werden. Ein Blick zurück: Schulgeld? Abgeschafft. Universitätsgebühren? In fast allen Bundesländern abgeschafft. Kindergartenbeiträge? Für bestimmte Altersgruppen zeitweise abgeschafft. Kita-Gebühren? Eltern müssen zahlen. Und nicht zu knapp. Die Diskussion in Dorsten zeigt, dass da was nicht stimmt. Die Stadt darf auf diese Beiträge nicht verzichten, weil sie von der überörtlichen „Finanzaufsicht“ dazu gezwungen wird. Wenn Kinder aber wirklich unsere Zukunft sind, dann muss sich in der Bildungspolitik auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene Grundlegendes ändern. Dann dürfte es keine finanziellen Hürden für die Eltern mehr geben. Nur dann ist Chancengleichheit für alle Kinder gewährleistet. Das gilt für die frühkindliche und die schulische Bildung ebenso, wie für die universitäre und handwerkliche Weiterbildung.
Fazit: Wenn Profifußballvereine nicht für Polizeibereitstellung bezahlen müssen, dann dürfen auch die Eltern nicht für die Bereitstellung von Erzieherinnen/Erziehern zur Kasse gebeten werden.
Ein kleiner Kommentar aus Rhade